Adrian Neweys Fahrradunfall: Bernie Ecclestone hat Kontakte spielen lassen

Seit Istanbul ist Adrian Newey wieder vor Ort, um Red Bull im Formel-1-Titelkampf zu helfen - Nach seinem Fahrradunfall hat Bernie Ecclestone ihn unterstützt

Adrian Neweys Fahrradunfall: Bernie Ecclestone hat Kontakte spielen lassen

Über den Fahrradunfall von Red-Bull-Technikchef Adrian Newey während der Sommerpause werden immer mehr Details bekannt. Offenbar hat sich der Unfall beim Urlaub in Kroatien ereignet, und der 62-Jährige musste mit Knochenbrüchen und Kopfverletzungen mehrere Wochen pausieren.

In der Formel-1-Community wird jetzt natürlich munter darüber spekuliert, ob das in Sachen Formkurve ein Faktor gewesen sein könnte. Zwar hat Max Verstappen seit der Sommerpause 75,5 Punkte geholt und Lewis Hamilton nur 61,5, doch in Sachen schierer Performance hatte man zuletzt den Eindruck, dass Mercedes sich von einem Zwischentief wieder gut erholt hat.

Was mit Newey passiert ist, sei "natürlich nicht ideal" gewesen, räumt Verstappen ein: "Adrian ist eine Führungspersönlichkeit. Es ist immer gut, wenn er an der Strecke ist, denn dann kann ich Ideen mit ihm austauschen. Es war gut, dass er in der Türkei wieder dabei war, und ich freue mich jetzt auf den Rest der Saison. Hoffentlich gelingt es uns als Team, noch ein bisschen Performance zu finden."

Auch Teamkollege Sergio Perez teilt Verstappens Einschätzung: "Adrian verfolgt genau, was wir tun, auch wenn er nicht vor Ort ist. Aber direkt mit ihm sprechen zu können, hilft logischerweise, weil er seine guten Ideen am Rennwochenende einbringen kann. Er hat ein umfassendes Verständnis der Technik und insbesondere der Aerodynamik. Und auch in die Strategie bringt er sich oft ein."

Was bisher nicht bekannt war: Nach Neweys Fahrradunfall hat der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone seine Kontakte spielen lassen, um zu helfen. "Er kümmerte sich darum, dass Adrian sofort die beste medizinische Behandlung bekam, und sorgte auch für den Rücktransport nach England", bestätigt Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber 'F1-Insider.com'.

Ecclestones zweite Ehefrau Slavica ist Kroatin, seither ist der 90-Jährige in dem Land bestens vernetzt. Ecclestone war zum Zeitpunkt des Unfalls zufällig ebenfalls in Kroatien, berichtet Marko, und konnte so rasch helfen.

"Wir müssen aufpassen, dass er keine weiteren Unfälle mehr hat", grinst Perez. "Damit er uns das ganze Jahr vor Ort helfen kann."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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