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Albon: Geänderte Herangehensweise sorgt für mehr Selbstvertrauen

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Albon: Geänderte Herangehensweise sorgt für mehr Selbstvertrauen
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
26.04.2019, 10:08

Toro-Rosso-Pilot Alexander Albon erklärt, wie ihm eine geänderte Herangehensweise am Freitag hilft, mehr Selbstvertrauen im STR14 aufzubauen

Es war eine der schönsten Geschichten am China-Rennwochenende: Toro-Rosso-Rookie Alexander Albon verunfallte im dritten Freien Training schwer, kämpfte sich am Rennsonntag in beeindruckender Manier dann aber aus der Boxengasse sogar noch in die Punkte. Der Brite mit thailändischen Wurzeln scheint in der Formel 1 angekommen zu sein.

War die Aufholjagd vom letzten Platz sein bislang bestes Rennen? "In der Formel 1 ja. Ich war sehr zufrieden damit." Nach seinem Abflug am Samstagvormittag sei er eher darüber enttäuscht gewesen, dass er eine gute Chance ausgelassen hat - schließlich konnte er im Qualifying nicht antreten.

"Ich dachte, wir würden Punkte verdienen. Das war das Ziel. Das Team hat einen tollen Job gemacht mit der Strategie und dem Auto." Insgesamt steht Albon bei drei Punkten, er schaffte es als Neunter auch in Bahrain in die Punkteränge. Damit hat er seinen erfahreneren Teamkollegen Daniil Kwjat in der WM-Wertung überholt.

Problem in den ersten und zweiten Trainings

Auch in den Qualifyings schaffte es der Rookie in Australien und Bahrain, vor dem Russen zu landen. Abgesehen von China verlor Kwjat im Durchschnitt 0,239 Sekunden auf einer schnellen Runde. Nur bei Racing Point und Williams fallen die Abstände noch größer aus.

Er habe sich bereits "relativ" gut an die Formel 1 angepasst, zieht er an seinem vierten Rennwochenende ein erstes Zwischenfazit. "Ich würde sagen, dass ich immer noch ein wenig Probleme habe, in den ersten und zweiten Freien Trainings wirklich schnell aufs Tempo zu kommen", gibt er zu.

Daher hat das Toro-Rosso-Team den Ablauf von Albons Fahrplan ein wenig abgeändert. Das Auto wird für die erste Session etwas "berechenbarer" eingestellt, damit sich der 23-Jährige zunächst an die Bedingungen gewöhnen kann.

"Es geht darum, dass ich früher Selbstvertrauen erhalte. Das Auto wird dabei auf die Stabilität getrimmt. Damit kann ich mich dann auf die Strecke konzentrieren." Die Rennstrecken in Australien und China musste Albon erst kennenlernen.

Die Änderung in der Herangehensweise ging von beiden Seiten aus, schildert er. Schließlich wisse Toro Rosso aus Erfahrung, was Rookies brauchen. "Wenn das Auto am Freitag nervös ist, dann fühle ich mich nicht so komfortabel. Das hat wohl mit der Erfahrung zu tun."

"Wenn ich dann pushe und kleine Fehler einbaue und plötzlich Übersteuern bekomme, dann braucht es länger, damit ich mich wohlfühle", erklärt er den Hintergedanken. Dennoch fühle er sich insgesamt "ziemlich komfortabel" im STR14, auch wenn er sich in ein paar Bereichen noch verbessern müsse.

Formel-1-Chance: Bisher nichts bereut

Sein überraschender Wechsel zu Toro Rosso - er hatte bereits eine Vereinbarung über ein Formel-E-Cockpit mit Nissan - hatte zunächst den Anschein einer Verlegenheitslösung von Red Bull. Albon machte in den ersten Sessions aber schnell klar, dass er sein Cockpit auch wirklich verdient.

Helmut Marko bezeichnete Albon als die "Überraschung" des Saisonbeginns. "Ohne Allüren" spule der Neuling sein Programm ab. Schon bei den Tests war zu sehen, dass er sich "irrsinnig schnell" auf die Formel 1 einstellen konnte. Lob heimste er auch nach dem China-Rennen ein. Für den Briten selbst war klar, dass er die Gelegenheit eines Formel-1-Cockpits beim Schopfe packen muss.

"Es gibt immer Risiken", entgegnet er auf die Frage, ob die Formel 1 nicht zu unsicher geworden ist für junge Piloten. "Als mir die Möglichkeit angeboten wurde, war mir klar, was zu tun ist. Es gibt weniger Stabilität in der Formel 1, aber auch in der Formel E muss man abliefern." Er bereue seine Entscheidung auf keinen Fall.

Albon freut sich bereits auf die nächsten Herausforderungen. Das Rennen in Baku sieht er als "gute Vorbereitung" für das Stadtrennen in Monaco. "Aber ich freue mich auf jene Strecken, auf denen ich noch nicht gefahren bin. Suzuka zählt definitiv dazu und Singapur."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Maria Reyer