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Albon präzisiert Kritik: F1-Strafensystem ein Nachteil für langsamere Autos

Alexander Albon spricht über die Schwächen, die das Formel-1-Strafensystem seiner Meinung nach aktuell hat - Warum das aber kein Vorwurf an die FIA sein soll

Albon präzisiert Kritik: Formel-1-Strafensystem verleitet zu mehr Risiko

"Es ist offensichtlich, dass die Fahrer nichts daraus lernen, weil die Strafen nicht hart genug sind", ärgerte sich Alexander Albon nach dem Großen Preis von Japan. Dort hatte Sergio Perez im Rennen Kevin Magnussen abgeräumt, nachdem er zuvor in Singapur mit Albon selbst kollidiert war.

In beiden Fällen wurde Perez zwar mit einer Fünf-Sekunden-Strafe sanktioniert, eine Auswirkung auf sein Endergebnis hatte die Strafe aber in beiden Fällen nicht. Nun hat Albon vor dem Katar-Grand-Prix seine Kritik am Strafensystem der Formel 1 noch einmal präzisiert.

"Es geht gar nicht so sehr darum, den Fahrern etwas beizubringen", rudert er etwas zurück und erklärt: "Es geht eher darum, dass das schnellere Auto in der Lage ist, mit diesen Vorfällen durchzukommen, und zwar oft ohne Positionsverlust."

Als Beispiel nennt er das Rennen in Monza. "Ich habe Lando [Norris] das ganze Rennen über hinter mir gehalten. Aber wenn er in einer dieser Runden die Schikane abgekürzt und mich überholt hätte und dann weggezogen wäre, hätte er eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen."

"Aber er wäre [mehr als fünf Sekunden] weggezogen und es wäre ihm nichts passiert", erklärt Albon. Mit Perez sei ihm in Singapur dann fast genau das passiert. Nur dass der Mexikaner nicht die Strecke abkürzte, sondern er kollidierte beim Überholversuch mit Albon.

Der Williams-Pilot erklärt: "Er kann dieses Risiko eingehen, denn es besteht eine sehr gute Chance, dass er mir diese fünf Sekunden danach abnehmen kann. Das bringt die Fahrer also definitiv in eine Position, in der das hintere Auto etwas aggressiver sein kann als das vordere."

Denn: "Wenn ich mich verteidige und einen Fehler mache und eine Fünf-Sekunden-Strafe bekomme, verliere ich oft zwei oder drei Positionen, weil ich einen Zug hinter mir aufhalte", erklärt Albon. In einem langsameren Auto sei man hier also eindeutig im Nachteil.

Gleichzeitig stellt er aber auch klar, dass das keine Kritik an der FIA sein soll. "Als Fahrer wollen wir Konstanz [bei den Entscheidungen]", betont er, doch man sei sich bewusst, dass es für die Rennkommissare "sehr schwer" sei, immer konstante Entscheidungen zu treffen.

"Und ich verstehe es, und ich habe Verständnis für die FIA, dass das nicht so einfach zu machen ist", so Albon, der auch keinen konkreten Vorschlag hat, wie man das System für die Zukunft überarbeiten könnte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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