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Formel 1 Mexiko-Stadt

Albon sauer: "Weiß nicht, wie sie so eine Entscheidung treffen können!"

Alexander Albon hadert nach dem Qualifying mit einer Entscheidung der Rennkommissare - Noch frustrierender ist der Performance-Verlust bei Williams

Albon rätselt nach P14: Wo ist die starke Williams-Pace aus dem Training hin?

Eigentlich hatte Alexander Albon im Qualifying zum Großen Preis von Mexiko den Einzug in Q3 geschafft. Doch nachdem der zweite Abschnitt der Qualifikation bereits beendet war, strichen die Rennkommissare seine schnellste Runde in Q2 noch und er rutschte aus den Top 10.

So wird Albon, der nach Ansicht der Stewards die Tracklimits in Kurve 2 überschritten hatte, das Rennen am Sonntag nur von Startplatz 14 aus aufnehmen. "Ich denke nicht, dass ich daneben war", sagt der Williams-Pilot zu der fraglichen Szene in Q2.

Williams-Teammanager Dave Redding habe von den Rennkommissaren Aufnahmen bekommen, die Albons angebliches Vergehen beweisen sollen. "Sie zeigten ihm eine Außenansicht der Aufnahme von mir in Kurve 2", berichtet Albon.

Dort kann er selbst aber keinen Regelverstoß erkennen. "Meine Hinterreifen sehen immer noch so aus, als wären sie auf der weißen Linie", zuckt Albon die Schultern. Und auch aus der Onboard-Aufnahme geht nicht hervor, ob Albon wirklich mit allen vier Rädern neben der Strecke war.

"Selbst auf der Aufnahme, die sie haben, ist mein Hinterreifen auf dem weißen Teil des Randsteins, sodass man nicht einmal sagen kann, was die weiße Linie und was der Randstein ist. Ich weiß nicht, wie sie so eine Entscheidung treffen können", ärgert sich Albon.

Albon: Musst Renn- statt Qualifyingrunden fahren

"Vielleicht liege ich falsch, und ich würde mich natürlich gerne irren, denn dann wäre ich weniger frustriert", so Albon, der besser damit leben könnte, wenn er wirklich einen Fehler gemacht hätte und seine Rundenzeit deswegen berechtigterweise gestrichen wurde.

Noch frustrierter als über diesen Zwischenfall ist er laut eigener Aussage aber ohnehin über die fehlende Pace im Qualifying. Dort sei er nämlich "fast vier oder fünf Zehntel langsamer" als im dritten Trainings zuvor gewesen. Das hatte Albon noch auf P2 beendet.

"Ich habe viel Grip verloren. Die anderen Fahrer hatten [auch] zu kämpfen, aber mir fehlte ab Kurve 1 hinten Grip", berichtet Albon und erklärt, er sei in einen Teufelskreis geraten: "Es eskaliert, weil man immer mehr ins Rutschen kommt und die Reifen dann außer Kontrolle geraten."

"Meine Runden waren eigentlich eher wie Rennrunden. Ich musste in meinen Qualifikationsrunden so viel Reifenmanagement betreiben, um die Hinterreifen für den dritten Sektor am Leben zu erhalten", berichtet der Williams-Pilot.

Williams hat keine Erklärung für Performance-Verlust

Tatsächlich war Albon im dritten Training zuvor noch eine 1:17.957 gefahren. Seine schnellste Rundenzeit in Q1 war dann nur noch eine 1:18.828, in Q2 eine 1:18.302. Doch diese Zeit wurde ihm gestrichen - und wäre ohnehin auch deutlich langsamer als in FT3 gewesen.

Auch Dave Robson, Leiter der Fahrzeug-Performance, kann sich nicht erklären, was da passiert ist. "Trotz nur geringer Änderungen an den Bedingungen und dem Set-up hatten wir eine ganz unterschiedliche Performance in den beiden Sessions", grübelt er.

Das betraf nicht nur Albon, sondern auch seinen Teamkollegen Logan Sargeant. Beide Fahrer hätten im Qualifying nicht mehr den gleichen Grip wie in FT3 gehabt, so Robson, der betont: "Wir müssen verstehen, was zwischen FT3 und dem Qualifying passiert ist."

Denn hätte Albon seine FT3-Zeit im Qualifying wiederholen können, hätte das zumindest für Startplatz neun gereicht. Stattdessen starten am Sonntag beide Williams-Piloten aus dem hinteren Teil des Feldes.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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