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Alessandro Zanardi: Gebt Valentino Rossi das Mercedes-F1-Cockpit!

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Alessandro Zanardi: Gebt Valentino Rossi das Mercedes-F1-Cockpit!
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Franco Nugnes
12.01.2017, 16:45

Motorsport-Legende Alessandro Zanardi gibt dem Mercedes-Werksteam einen Rat für die Formel-1-Saison 2017: Valentino Rossi soll die Nachfolge des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg antreten.

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
Valentino Rossi testet den Formel-1-Ferrari
Valentino Rossi
Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
Alessandro Zanardi, BMW
Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

"Valentino wäre die logische Wahl", meint Zanardi im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport.

Er würde den MotoGP-Superstar in jedem Fall für eine Bereicherung halten. "Denn die Formel 1 braucht jemanden wie ihn, vor allem für das Fernsehen", sagt Zanardi.

Mercedes würde ebenfalls profitieren. Ein möglicher, weiterer WM-Titelgewinn in der Formel 1 sei schön und gut, sagt Zanardi. "Aber man stelle sich mal vor, was alleine 1 Sieg von Rossi wert sein könnte."

Rossi, der tatsächlich bereits mehrfach mit einem Wechsel in die Formel 1 geliebäugelt hat und womöglich bei Ferrari zum Einsatz gekommen wäre, hat sich von diesem Gedanken jedoch schon vor geraumer Zeit verabschiedet.

Der Italiener bleibt dem Zweiradsport treu, wenngleich Mercedes-Sportchef Toto Wolff zumindest gern eine F1-Testfahrt im Silberpfeil realisieren würde. So wie es bereits 2016 für Rossis MotoGP-Kollegen Jorge Lorenzo arrangiert wurde. Der Spanier erhielt einen Testtag im Weltmeisterauto von Hamilton.

Zanardi rechnet indes fest mit weiteren Motorrad-Erfolgen Rossis. "Valentino ist einfach erstaunlich", meint er. Er drücke seinem italienischen Landsmann die Daumen für den 10. Titelgewinn in der Motorrad-WM. "Ich wette auf ihn, nicht auf Marquez", sagt Zanardi.

Im 2. Mercedes-Silberpfeil sieht er 2017 den bisherigen Williams-Fahrer Valtteri Bottas sitzen, dessen Wechsel wohl schon besiegelt ist.

Zanardi würde jedoch lieber den deutschen Nachwuchspiloten Pascal Wehrlein als Teamkollege von Lewis Hamilton sehen. "Das wäre wie damals, als McLaren Hamilton an die Seite von Alonso stellte. Und wir wissen ja alle, wie die Geschichte ausging", sagt Zanardi. "Ich hatte auf etwas dergleichen gehofft."

Doch so weit wird es nicht kommen: Laut Informationen von Motorsport.com sind sich Mercedes-Junior Wehrlein und Sauber bereits einig über eine Zusammenarbeit in der Formel-1-Saison 2017. Und Bottas soll schon zur Sitzprobe im Silberpfeil in Brackley gewesen sein.

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