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Alexander Albon hatte sich den Start in die Saison 2026 anders vorgestellt

Foto: LAT Images

Williams-Fahrer Alex Albon findet, dass der verspätete Start des Teams in die Formel-1-Saison 2026 Schwächen im Unternehmen offengelegt hat. Verzögerungen beim neuen Rennwagen FW48 zwangen den Rennstall aus Grove, die ersten Tests Ende Januar in Barcelona auszulassen, sodass man bereits mit einem Rückstand auf die Konkurrenz zu den offiziellen Wintertests in Bahrain anreiste.

Auch wegen eines übergewichtigen Autos in den ersten drei Saisonrennen liegt Williams aktuell mit zwei Punkten auf Rang 9 der Konstrukteurs-WM. In einem Interview mit Up To Speed spricht Albon offen über den Frust innerhalb des Teams zu Beginn des Jahres, nachdem man 2025 noch deutlich stärker gewesen war. Das von James Vowles geführte Team belegte in der Konstrukteurswertung 2025 Platz 5, und Albons Teamkollege Carlos Sainz holte zwei Podestplätze in Aserbaidschan und Katar.

"Es war für uns alle ein Stück weit frustrierend - wenn man bedenkt, dass es sich jedes Jahr so anfühlt, als würde es vorwärtsgehen. Und auch zu Beginn dieses Jahres sah es positiv aus. Doch in den letzten Monaten vor dem Start gab es Verzögerungen, eins führte zum anderen, und plötzlich waren wir deutlich im Hintertreffen", sagt der Williams-Pilot.

"Das ist nicht da, wo wir meiner Meinung nach hingehören. Gleichzeitig hat es aber in vielerlei Hinsicht Bereiche aufgezeigt, in denen wir als Unternehmen Schwächen haben. Deshalb müssen wir herausfinden, warum uns dieser Reglementwechsel so weit zurückgeworfen hat."

"Von 2022 bis 2025 haben sich die Autos natürlich weiterentwickelt und verbessert. Aber die Belastung für ein Team ist bei einem neuen Reglement eine ganz andere. Und wie gesagt: Das hat einige Engpässe in der Fabrik offengelegt."

Auf die Frage, ob der verpasste Barcelona-Test ein großer Nachteil gewesen sei, ergänzt der Thai-Brite: "Alles spielt eine Rolle. Die wertvolle Streckenzeit, gerade bei den begrenzten Testmöglichkeiten. Auch bei uns wird in FT1, FT2 und FT3 inzwischen viel Zeit für Deployment und im Grunde die Softwarearbeit am Auto verwendet."

"Man kann sich nicht viele Rake-Runs oder Aerotests leisten. Solche Dinge erledigen wir normalerweise bei einem Shakedown. Das konnten wir kaum machen, also holen wir das jetzt nach. Und ich denke, das ist ein Nachhall davon, dass wir die Tests verpasst haben."

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