Alexander Albon: Red Bull bleibt auch nach Williams-Wechsel Sponsor

Wie sieht die künftige Beziehung zwischen Alexander Albon und Red Bull aus? Williams-teamchef Jost Capito erklärt, es gehe nur um ein persönliches Sponsoring

Alexander Albon: Red Bull bleibt auch nach Williams-Wechsel Sponsor

Williams-Teamchef Jost Capito hat noch einmal explizit klargestellt, dass Neuzugang Alexander Albon nach seinem Vertragsende bei Red Bull ab 2022 keine vertraglichen Beziehungen mehr mit dem Team haben wird.

"Wir sprechen nicht über Vertragsdetails. Er ist ausschließlich Williams-Fahrer ohne Vertrag mit Red Bull", sagt Capito. Der Vertrag mit dem Eigengewächs war im Zuge des Wechsels zu Williams zum Jahresende aufgelöst worden, jedoch teilte Red Bull mit, es bestünde weiterhin eine "Option für die Zukunft". Zuletzt wurden Gerüchte laut, Red Bull habe sich für 2023 eine Art Rückholklausel für Albon gesichert.

Capito erklärt, dass bei Albon einzig auf privater Ebene noch ein Sponsorenvertrag mit dem thailändischen Ableger des Brausegiganten bestünde. "Red Bull Thailand war während seiner gesamten Karriere sein Sponsor. Und er hat das Recht auf einen persönlichen Sponsor. Also wird Red Bull weiterhin sein Sponsor sein. Aber es ist keine Beziehung zwischen Red Bull und Williams", stellt Capito klar.

Capito: Rede mit Albon derzeit nur über Persönliches

Der 38-malige Grand-Prix-Teilnehmer kehrt 2022 nach einem Jahr ohne Stammcockpit auf die Formel-1-Bühne zurück, momentan ist er hinter den Kulissen als Test- und Simulatorfahrer für Red Bull tätig. Zudem bestreitet Albon die aktuelle DTM-Saison, ebenfalls mit Unterstützung seines langjährigen Förderers.

Bei Williams tritt der 25-Jährige die Nachfolge von George Russell an, der zu Mercedes wechselt. Nicholas Latifi besetzt auch weiterhin das zweite Cockpit des Traditionsteams. Der Kanadier hatte sich in den vergangenen Rennen deutlich gesteigert.

Mit Albon bestünden die Gespräche derzeit aber ausschließlich aus persönlichen Inhalten, beruflich habe der Thailänder mit Williams noch nichts zu tun, betont Capito. "Er arbeitet immer noch für Red Bull, er macht seine Arbeit im Simulator für sie. Sein Vertrag endet am Jahresende. Wenn wir uns also unterhalten, geht es mehr um persönliche Dinge, nichts Technisches. Das trennen wir und das ist auch richtig so", sagt er.

Capito hofft jedoch, dass Albon bereits früher zur Verfügung steht, genauer gesagt nach dem letzten Saisonrennen Mitte Dezember. "Der Vertrag beginnt natürlich im Januar. Aber wir werden mit Red Bull reden und schauen, was wir machen können", sagt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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