Alexander Wurz über Halo: „Hoffentlich bereuen wir diese Entscheidung nicht“

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Alexander Wurz über Halo: „Hoffentlich bereuen wir diese Entscheidung nicht“
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
29.07.2016, 07:07

Der frühere Formel-1-Fahrer Alexander Wurz fragt sich, ob es clever war von der Formel 1, den Cockpitschutz Halo nicht schon zur Saison 2017 einzuführen.

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit dem Halo-Cockpitschutz
Alex Wurz, Williams Fahrermentor und GPDA Vorsitzender
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit dem Halo-Cockpitschutz
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB12, Testfahrer, mit Halo
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB12, Testfahrer, mit Halo

„Ich denke, diese Entscheidung führt die Formel 1 in vielerlei Hinsicht ins Ungewisse“, sagt Wurz in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Fahrergewerkschaft (GPDA).

„Warten wir die Begründung ab, aber man kann fast den Eindruck kriegen, hier ging es vorrangig um das Business und erst in zweiter Instanz um die Sicherheit.“

„Halo ist nicht sehr ästhetisch, aber die Forschung hat gezeigt, dass es Leben retten kann. Und in den Präsentationen des Automobil-Weltverbands wurde es als einsatzbereit verkauft. Außerdem wurden die Fahrzeuge nach meinem Wissensstand für Halo ausgelegt.“

Zudem müsse man die jetzige Formgebung von Halo nicht als Endstadium begreifen, meint Wurz. „Es könnte natürlich ständig verbessert und damit auch optisch ansprechender gestaltet werden.“

In jedem Fall wäre Halo ein „sicherer Anfang“ gewesen, erklärt Wurz. „Daher ist es ziemlich überraschend, dass die Formel 1 Halo nicht zur Saison 2017 einführt. Ich hoffe nur, wir bereuen diese Entscheidung nicht eines Tages.“

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Rennserie Formel 1
Urheber Jonathan Noble
Artikelsorte News