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Alfa Romeo enttäuscht im Quali: Zehn Grad Celsius bringen alles durcheinander

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Alfa Romeo enttäuscht im Quali: Zehn Grad Celsius bringen alles durcheinander
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Nach gutem FT3 bringt Kimi Räikkönen die Reifen im Qualifying nicht ins Arbeitsfenster - Alfa Romeo hadert mit diversen Problemen in Barcelona

Bei den Wintertests in Barcelona galt Alfa Romeo dank des innovativen Designs als Geheimfavorit, doch rund drei Monate später erlebte die italienisch-schweizerische Truppe auf der gleichen Strecke eine herbe Enttäuschung. Kimi Räikkönen blieb als 14. im Q2 hängen und hatte keinerlei Chance auf einen Platz in den Top 10. Zu diesem Zeitpunkt hatte Antonio Giovinazzi schon Feierabend. Der Formel-1-Rookie musste schon nach Q1 aussteigen. Nur die beiden Williams waren langsamer als Giovinazzi.

Dabei hatte der Samstag beim Grand Prix von Spanien für Alfa Romeo gut begonnen. Im dritten Freien Training fuhr Kimi Räikkönen mit 1:17.969 Minuten die neuntschnellste Zeit. Im Qualifying wurde der Finne zwar um zwei Zehntelsekunden schneller, aber die Konkurrenz legte mehr zu. "Zu Beginn des Wochenendes hatten wir mit dem Set-up Mühe. Dann war FT3 recht okay", versucht Räikkönen Gründe zu finden. "Dann haben sich die Bedingungen geändert, und das machte es für uns schwierig."

Teammanager Frederic Vasseur nennt das Problem beim Namen: "Am Vormittag schien alles gut zu sein, aber dann wurde es wärmer und plötzlich brachten wir die Reifen nicht mehr zum Arbeiten." Im dritten Freien Training betrug die Asphalttemperatur zwischen 26 und 28 Grad Celsius. Bis zum Qualifying steigerte sich dieser Wert auf 31 bis 35 Grad Celsius. Außerdem nahm der Wind zu und blies von einer anderen Richtung über den Circuit de Barcelona-Catalunya.

Alfa schlägt sich mit "vielen kleine Problemen" herum

"Es war aber nicht nur das, sondern wir hatten zu viele Probleme gleichzeitig, die uns gebremst haben", ärgert sich Vasseur. "Das war überhaupt kein gutes Qualifying." Räikkönen wird am Sonntag von Startplatz 14 angreifen und Giovinazzi von Position 18. "Einerseits bin ich nicht zufrieden, andererseits haben wir alles probiert", ist der "Iceman" gewohnt pragmatisch. "Ich bin die beste Runde des Wochenendes im Qualifying gefahren, aber leider war das nicht schnell genug."

Antonio Giovinazzi

Für Rookie Antonio Giovinazzi war schon nach Q1 Feierabend

Foto: LAT

Eine knappe halbe Sekunde fehlte Räikkönen zum Einzug ins Q3. "Wir haben nicht ein großes Problem, sondern viele kleine, an denen wir arbeiten und sie besser machen müssen." Noch schwieriger verlief das Qualifying für seinen Teamkollegen. Das deutete sich für Giovinazzi schon mit Platz 16 im Vormittagstraining an. In Q1 fuhr der Italiener dann nur um eine Zehntelsekunde schneller als in FT3.

"Schon das gesamte Wochenende habe ich Probleme mit den Bremsen. So war es auch im Qualifying", sieht Giovinazzi einen Teil seiner schwachen Vorstellung auch in der Technik begründet. "Es ist enttäuschend in Q1 auszuscheiden. In Kurve 10 habe ich auch noch einen Fehler gemacht und die Vorderreifen blockiert. Das hat mich vermutlich Q2 gekostet. Das Rennen wird eine Herausforderung, weil Überholen hier nicht einfach ist."

Mit Bildmaterial von LAT.

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