Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland

Alguersuari: Habe Dinge bei Schumacher gesehen, von denen ich kein Fan war

Jaime Alguersuari durfte 2010 und 2011 neben seinem Idol Michael Schumacher in der Formel 1 fahren, merkte aber, dass man seine Helden nicht immer treffen sollte

Alguersuari: Habe Dinge bei Schumacher gesehen, von denen ich kein Fan war

Wie heißt es so schön: "Triff nie deine Helden." Doch genau das ist dem früheren Formel-1-Piloten Jaime Alguersuari passiert - und mehr noch: Er hat sich sogar zwei Jahre die Rennstrecke mit ihm geteilt. Denn der Spanier war damals großer Fan von Michael Schumacher, der für 2010 sein Formel-1-Comeback angekündigt hatte.

Alguersuari, damals gerade einmal 19 Jahre alt, hatte gerade eine knappe halbe Saison für Toro Rosso absolviert und ging in seine erste volle Formel-1-Saison. "Für mich war Michael wie ein Idol und ein Held", sagt er gegenüber 'Daily Star Sport'. Und nun sollte er den Deutschen besser kennenlernen dürfen.

Er war gespannt: "Man lernt ihn kennen und sieht, wie er arbeitet, trainiert und mit den Leuten und den Medien interagiert", sagt er. Und weil Schumacher ein guter Freund von Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost war, bekam Alguersuari seinen Helden öfters zu Gesicht.

Bei Testfahrten vor der Saison 2010 hatte Schumacher für den Youngster auch einen guten Rat parat: "Er hat mir gesagt, dass ich auf so viele Leute wie möglich hören und alles aufsaugen soll, was ich interessant finde", so Alguersuari, der sagt, dass der Deutsche "immer sehr nett" war.

Doch er merkte schnell, dass Schumacher auch andere Seiten hat - Seiten, die in der rauen Formel-1-Welt vielleicht notwendig sind, um es ganz an die Spitze zu schaffen. "Ich habe Dinge von Michael gesehen, von denen ich nicht immer ein Fan war", gibt Alguersuari zu, ohne jedoch konkret auf Dinge einzugehen.

"Ich habe verstanden, dass er etwas Anderes war, da er Dinge superernst und professionell genommen hat", meint er. "Er hatte einen sehr eigenen und einzigartigen Charakter."

Und es dauerte auch nicht lange, bis Alguersuari sein Idol eher als Konkurrenten betrachtete: "Man verliert ein bisschen dieses Heldentum, das man hat, wenn man ihn das erste Mal trifft", sagt er. Aber das habe ihm auch eine Portion zusätzliches Selbstvertrauen und Glauben an sich selbst gegeben.

Nach zwei gemeinsamen Jahren in der Formel 1 trennten sich die Wege dann: Schumacher fuhr noch ein drittes Jahr für Mercedes und beendete dann seine Karriere, Alguersuari wurde von Toro Rosso gefeuert und wechselte anschließend in die neue Formel-E-Serie, bevor er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendete und seinem Hobby als DJ professioneller nachging.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Formel-1-Liveticker: Will Charles Leclerc zu viel?
Nächster Artikel McLaren: Budgetgrenze bremst Klimaschutz in der Formel 1 aus

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland