Formel 1
Formel 1
17 Juli
Event beendet
14 Aug.
Nächstes Event in
7 Tagen
28 Aug.
Nächstes Event in
21 Tagen
04 Sept.
Nächstes Event in
28 Tagen
R
Mugello
11 Sept.
Nächstes Event in
35 Tagen
25 Sept.
Nächstes Event in
49 Tagen
R
Nürburgring
09 Okt.
Nächstes Event in
63 Tagen
23 Okt.
Nächstes Event in
77 Tagen
31 Okt.
Nächstes Event in
85 Tagen
Details anzeigen:

Allianz gegen FIA: Formel-1-Teams fordern Offenlegung von Ferrari-Deal!

geteilte inhalte
kommentare
Allianz gegen FIA: Formel-1-Teams fordern Offenlegung von Ferrari-Deal!
Autor:
04.03.2020, 10:31

Jetzt knallt es in der Formel 1: Nach der geheimen Vereinbarung zwischen der FIA und Ferrari sind die anderen Teams sauer und fordern Aufklärung

Die in der vergangenen Woche veröffentlichte Mitteilung der FIA könnte noch ein gewaltiges Nachspiel haben. Dass die FIA in der Angelegenheit um einen mutmaßlich illegalen Ferrari-Motor eine geheime Vereinbarung mit der Scuderia getroffen hat, stößt den anderen Teams sauer auf. So sauer, dass sich sieben Konkurrenzteams zu einem gemeinsamen Statement genötigt fühlen.

Um Punkt 11 Uhr MEZ verschickten Mercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Racing Point, AlphaTauri und Williams eine Pressemitteilung, in der man seinen Unmut gegenüber dem Vorgehen der FIA ausdrückt. Man sei "überrascht und schockiert" über das Statement, das die FIA am Freitag kurz vor Ende der Testfahrten herausgegeben hatte.

Zur Inside-Story des Ferrari-Deals

Die Teams kritisieren den Verband dafür, dass er erst nach mehrmaligen Anfragen der anderen Teams überhaupt Untersuchungen gegen Ferrari eingeleitet hatte, und man widerspricht entschieden gegen die geheime Vereinbarung, die beide Parteien getroffen haben.

In der Mitteilung hieß es damals lediglich, dass der Verband die Untersuchungen zum Ferrari-Motor abgeschlossen habe und man eine nicht bekannte Vereinbarung getroffen habe. Zudem soll Ferrari dabei helfen, mögliche Regelschlupflöcher zu erkennen und zu schließen und die Entwicklung im Bereich CO2-Emissionen und nachhaltige Treibstoffe voranzutreiben - für Experten ein klares Schuldeingeständnis.

Die sieben Teams ohne Ferrari-Motor - also ohne Ferrari, Alfa Romeo und Haas - fordern nun "eine ganzheitliche und angemessene Offenlegung dieser Angelegenheit" im Namen der Fans, der Teilnehmer und der Anteilseigner der Formel 1 - notfalls auch über den Rechtsweg.

Die FIA dürfte mit dem Statement womöglich die Büchse der Pandora erst geöffnet haben.

Das Statement der sieben Teams im Wortlaut:

Wir als die Teams, die dieses Schreiben unterzeichnet haben, sind überrascht und schockiert zugleich über das FIA-Statement vom 28. Februar, das den Abschluss der Untersuchungen zum Formel-1-Antriebsstrang der Scuderia Ferrari erklärt.

Eine internationale Sportaufsichtsbehörde hat die Verantwortung, in Sachen Führung, Seriosität und Transparenz mit höchsten Standards vorzugehen.

Die mehrere Monate andauernden Untersuchungen durch die FIA wurden lediglich begonnen, nachdem andere Teams Anfragen gestellt hatten. Wir protestieren entschieden dagegen, dass die FIA zum Abschluss dieser Angelegenheit zu einer vertraulichen Einigung mit Ferrari gelangt ist.

Deshalb dokumentieren wir hier öffentlich, dass wir gemeinsam eine ganzheitliche und angemessene Offenlegung dieser Angelegenheit einfordern. Es muss sichergestellt sein, dass in unserem Sport alle Wettbewerber fair und gleich behandelt werden. Wir tun das im Namen der Fans, der Teilnehmer und der Anteilseigner der Formel 1.

Außerdem behalten wir uns vor, den Rechtsweg einzuschlagen - im Rahmen der üblichen FIA-Verfahren und vor den zuständigen Gerichten.

McLaren Racing Limited

Mercedes-Benz Grand Prix Limited

Racing Point UK Limited

Red Bull Racing Limited

Renault Sport Racing Limited

Scuderia Alpha Tauri S.p.A.

Williams Grand Prix Engineering Limited

Mit Bildmaterial von LAT.

Formel-1-Liveticker: Max Verstappen eröffnet Zandvoort-Strecke

Vorheriger Artikel

Formel-1-Liveticker: Max Verstappen eröffnet Zandvoort-Strecke

Nächster Artikel

Max Verstappen: Netflix-Doku "Drive To Survive" zeigt nicht mein wahres Ich

Max Verstappen: Netflix-Doku "Drive To Survive" zeigt nicht mein wahres Ich
Kommentare laden