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Foto: LAT Images

Die Gerüchte rund um die Zukunft von Max Verstappen und einen möglichen Wechsel von Red Bull zu Mercedes halten sich hartnäckig - und pünktlich zum Großbritannien-Grand-Prix wurde auch der erfahrenste Pilot im Feld, Fernando Alonso, nach seiner Einschätzung gefragt, ob der Niederländer den Schritt zu Mercedes wagen sollte.

Alonso reagierte prompt - und mit dem typischen Witz, für den er bekannt ist. "Nein. Kein Ratschlag. Also, ich könnte als Berater arbeiten - aber sie müssten mir im Moment sehr viel Geld zahlen. Kein Ratschlag", sagt der zweimalige Weltmeister mit einem breiten Grinsen.

Der Kommentar kommt inmitten anhaltender Spekulationen über Verstappens Zukunft. Zuletzt hatte Toto Wolff bestätigt, dass es Gespräche mit dem Red-Bull-Star gebe - wie konkret diese tatsächlich sind, ist aber unklar.

Neustart im Jahr 2026

Das Timing ist auffällig: Während Red Bull zuletzt einen deutlichen Formknick hinnehmen musste und in der Konstrukteurswertung auf Rang vier zurückgefallen ist, feierte Mercedes mit dem Sieg von George Russell in Kanada den ersten Erfolg des Jahres. Russell liegt in der Fahrerwertung nur neun Punkte hinter Verstappen - setzt sich der Trend fort, könnte der aktuelle Champion bald eingeholt werden.

Doch mit Blick auf die kommenden Jahre könnte sich das Kräfteverhältnis ohnehin verschieben. Denn 2026 bringt ein neues Reglement - und damit ein "Reset" für die gesamte Formel 1.

"Nächstes Jahr wissen wir alle, dass es eine große Chance gibt - nicht nur für Aston Martin, sondern für viele Teams, die an die Spitze wollen", so Alonso. "Nächstes Jahr gibt es einen Neuanfang im Regelwerk, und wir alle wollen dann in einer Position sein, um um große Dinge kämpfen zu können - das ist, wie gesagt, eine Gelegenheit."

Aston Martin könnte großen Schritt machen

Für Aston Martin sind die kommenden Jahre entscheidend. Mit dem Einstieg von Adrian Newey und erheblichen Investitionen wurde das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.

"Die Fabrik - wir wissen, dass das eine der besten, wenn nicht die beste Einrichtung in der Formel 1 ist", sagte Alonso über die Infrastruktur des Teams. "Aber es geht nicht nur darum, was wir haben oder wo wir das Auto bauen. Am Ende entscheiden die Ergebnisse darüber, wie stark ein Team wirklich ist."

"Wir haben das Jahr aus einer sehr schwierigen Position begonnen, wir waren nicht super wettbewerbsfähig und haben viele Rennen keine Punkte geholt. Einige von euch waren damals nicht sehr beeindruckt von Aston Martin und haben gesagt, dass das Team auf dem falschen Weg ist."

"Heute besucht ihr die Fabrik und seid schockiert vom Niveau der Einrichtung und des Teams. Hoffentlich vergessen einige eurer Kollegen das nicht, wenn sie das nächste Mal darüber sprechen."

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