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AlphaTauri definiert Saisonziel und legt sich mit den Großen an

Franz Tost gibt sich kämpferisch: Trotz Pierre Gaslys Sensationssieg in Monza ist dem AlphaTauri-Teamchef eine Wiederholung des Ergebnisses von 2020 nicht gut genug

AlphaTauri definiert Saisonziel und legt sich mit den Großen an

Mit einem Sieg und 107 Punkten hat AlphaTauri 2020 eine grundsolide Saisonleistung abgeliefert. Doch der siebte WM-Platz, der am Ende dabei rausgekommen ist, ist für Franz Tost nicht gut genug: "Wenn man auf dem siebten Platz ist, kann man sich nicht zurücklehnen", sagt der Teamchef in einem Interview mit 'Sky'.

"Das Ziel ist, dass wir dieses Jahr in der Konstrukteursmeisterschaft noch weiter nach vorne kommen. Wie hoch dann die Punkteanzahl sein wird, das zeigt dann die Zukunft", so der Österreicher. "Vor einigen Jahren wären wir mit 107 Punkten auf dem vierten, fünften Platz gewesen."

Wir haben nachgerechnet: Ein vierter Platz wäre sich in der Hybrid-Ära seit 2014 mit 107 Punkten zwar kein einziges Mal ausgegangen; doch 2017, 2018 und 2019 hätte Toro Rosso mit einem solchen Ergebnis tatsächlich dreimal hintereinander Rang fünf belegt.

"Wir müssen uns einfach von Rennen zu Rennen konzentrieren, damit wir die bestmögliche Leistung abrufen. Wir müssen drauf achten, dass wir erstens ein wettbewerbsfähiges Auto an den Start stellen und zweitens, dass das Auto auch die nötige Haltbarkeitsstufe erreicht, damit wir nicht wieder Ausfälle haben", erklärt Tost.

AlphaTauri AT02
AlphaTauri AT01

Er ist überzeugt: Wenn AlphaTauri als Team abliefert, dann ist ein gutes Ergebnis sehr wahrscheinlich. Denn an der Paarung Gasly/Tsunoda und an Honda werde man nicht scheitern: "Dann sind wir da sicher dabei, weil wir zwei sehr, sehr gute Fahrer haben. Honda hat auch einen Riesenschritt nach vorne gemacht mit der Power-Unit. Ich bin sehr optimistisch."

Und dann ist da noch die Zusammenarbeit mit dem "großen Bruder" Red Bull, beziehungsweise Red Bull Technology in Milton Keynes. "Wir haben nach wie vor eine sehr enge Kooperation mit Red Bull Technology. Alles, was im Rahmen des Reglements möglich ist, haben wir von Red Bull bezogen", stellt Tost klar.

Nur: Um den siebten WM-Platz von 2020 in der Saison 2021 zu verbessern, muss AlphaTauri mindestens eines der sechs höher eingeschätzten Teams schlagen. Mercedes, Red Bull und Ferrari sollten unter normalen Umständen außer Reichweite sein. Und mit McLaren (Ricciardo), Aston Martin (Vettel) und Alpine (Alonso) ist auch die "zweite Reihe" der Formel 1 stark besetzt ...

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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