AlphaTauri: Schwäche in langsamen Kurven wird besser

AlphaTauri hat seine Schwäche in langsamen Kurven in den vergangenen Wochen abgelegt - Pierre Gasly rechnet mit Schwierigkeiten im zweiten Spielberg-Rennen

AlphaTauri: Schwäche in langsamen Kurven wird besser

AlphaTauri hat in den vergangenen Wochen deutliche Fortschritte mit seinem Auto gemacht. Hatte man zu Saisonbeginn noch große Probleme in langsamen Kurven, hat man sich diesem Thema mittlerweile angenommen. Ausgerechnet Monaco war dafür der Startpunkt, wo langsame Kurven natürlich in Reinform vorhanden sind.

"Wir haben dort ein bisschen mit dem Set-up gespielt", sagt Technikchef Jody Egginton. "Es ist zwar ein einzigartiger Kurs, aus dem man nicht immer zu viele Schlüsse ziehen kann, aber wir hatten das Gefühl, das wir etwas Vernünftiges gelernt haben", sagt er.

In der Folge versuchte AlphaTauri das Auto so einzustellen, dass es nicht mehr ganz so träge ist und in mittelschnellen Kurven agiler um die Kurven kommt. "In Baku hatten wir dann eine gute Rotation in langsamen Kurven. Das Auto war ziemlich wendig", so Egginton.

Danach ging es nach Le Castellet, wo alle Teams Probleme mit den Reifen, den Temperaturen und der Balance hatten. "Und obwohl das Auto schwierig zu fahren war, war es konkurrenzfähig - deutlich konkurrenzfähiger als in den Jahren davor", betont er. "Also haben wir wieder etwas gelernt."

Im ersten Qualifying von Spielberg schienen die Ergebnisse auch zu fruchten. Auf dem Red-Bull-Ring mit seinen langsamen Kurven im ersten Abschnitt konnte Pierre Gasly einen starken sechsten Startplatz herausfahren - auch wenn es ihm im Rennen nichts genützt hat.

"Ich glaube, dass die Ingenieure alle Lehren zusammengefügt haben. Das hat ganz gut funktioniert", meint Egginton. "Wir glauben, dass wir ein besseres Verständnis haben."

Im zweiten Lauf am anstehenden Wochenende will man die Erkenntnisse nun auch im Rennen umsetzen. Fraglich ist, wie sich die neue Situation um die weicheren Reifen auswirken wird. "Das wird es eindeutig etwas härter machen", sagt Gasly. Denn: "Wir wissen, dass wir uns am Sonntag verbessern müssen."

Der AlphaTauri sei im Qualifying ein sehr starkes Auto, "aber im Rennen haben wir meist ein paar Probleme mehr als unsere Rivalen", so der Franzose. "Die Strategie wird daher wohl etwas anders aussehen als letzte Woche, aber das ist für alle gleich."

Und nachdem man die Schwäche in den langsamen Kurven so langsam abgelegt zu haben scheint, will man sich in den kommenden Wochen darauf fokussieren, aus dem AT02 ein Auto zu machen, das auch an Sonntagen gut performt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Mercedes erklärt: Das ist bei den Reifen in Spielberg 2 anders
Vorheriger Artikel

Mercedes erklärt: Das ist bei den Reifen in Spielberg 2 anders

Nächster Artikel

Sebastian Vettel: Kann von denen, die mich kritisieren, lernen!

Sebastian Vettel: Kann von denen, die mich kritisieren, lernen!
Kommentare laden