Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
27 Tagen
18 Apr.
Rennen in
50 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
67 Tagen
06 Juni
Rennen in
99 Tagen
13 Juni
Rennen in
106 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
120 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
123 Tagen
01 Aug.
Rennen in
155 Tagen
29 Aug.
Rennen in
183 Tagen
12 Sept.
Rennen in
197 Tagen
26 Sept.
Rennen in
211 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
214 Tagen
10 Okt.
Rennen in
224 Tagen
24 Okt.
Rennen in
239 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
246 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
253 Tagen
12 Dez.
Rennen in
288 Tagen
Details anzeigen:

AlphaTauri: Wechsel zu 60-Prozent-Windkanal "großer Vorteil"

AlphaTauri war bislang der einzige Rennstall mit einem 50-Prozent-Windkanal, zieht nun aber zu Red Bull in das 60-Prozent-Modell um - Teamchef Tost: "Großer Vorteil"

geteilte inhalte
kommentare
AlphaTauri: Wechsel zu 60-Prozent-Windkanal "großer Vorteil"

AlphaTauri setzt für 2022 große Hoffnungen auf den Umzug in den Windkanal von Red Bull. Der ehemalige Toro-Rosso-Rennstall war zuletzt der einzige, der noch mit 50-Prozent-Windkanalmodellen gearbeitet hat, wird nun aber zu Schwesterteam Red Bull ins britische Bedford einziehen. Dort sollen die Arbeiten am Auto für 2022 vorangehen.

"Es ist ein großer Vorteil, auf das 60-Prozent-Modell zu wechseln", sagt Teamchef Franz Tost zu 'Motorsport.com'. "Es ist natürlich akkurater und versorgt uns hoffentlich mit gültigeren Daten."

Möglich wird der Wechsel durch das neue Handicap-Modell, das die Entwicklung der Aerodynamik für erfolgreichere Teams stärker einschränkt. Dadurch haben beide Red-Bull-Teams die Möglichkeit, zusammen einen Windkanal zu belegen.

Im Team weiß man jedoch, dass der Wechsel auch ein gewisses Risiko mit sich bringt: "Unser Kanal ist ziemlich gut und wir haben ihn gut verstanden", betont Technikchef Jody Egginton. "Ich kann nicht sagen, dass er uns zurückgehalten hat. Aber trotzdem wollte ich auf das 60-Prozent-Modell gehen - und das war die offensichtliche Lösung. Darum haben wir den Schritt gewagt."

"Es ist eine Herausforderung und nicht ohne Risiko, aber mittelfristig genau das Richtige", so Egginton weiter. "Wir waren die einzigen mit 50 Prozent, und das hat bei mir immer größer werdende Fragezeichen verursacht. Denn wenn man der Letzte ist, der etwas macht, während alle anderen schon einen anderen Weg gegangen sind, dann denkt man, dass etwas dran sein muss."

Der Wechsel in den Windkanal von Red Bull würde diese Fragezeichen verdrängen. AlphaTauri will dadurch noch konkurrenzfähiger sein, vor allem im Hinblick auf das neue Reglement 2022. Tost setzt darauf große Hoffnungen, denn dann wird auch die Budgetgrenze eine große Rolle spielen, durch die die Topteams nicht mehr signifikant mehr Geld ausgeben können.

"Wo wir dann in Sachen Performance stehen, das weiß ich noch nicht, weil dafür viele Dinge auf die bestmögliche Weise zusammengefügt werden müssen", so Tost. "Ich hoffe aber, dass unsere Ingenieure dazu in der Lage sein werden und wir 2022 erfolgreich bestreiten werden."

Mit Bildmaterial von Sauber F1.

Unverständnis bei Jordan: Wieso würde man Perez gegen Vettel tauschen?

Vorheriger Artikel

Unverständnis bei Jordan: Wieso würde man Perez gegen Vettel tauschen?

Nächster Artikel

Verstappen: Ohne Turboära hätte Red Bull auch so dominant sein können

Verstappen: Ohne Turboära hätte Red Bull auch so dominant sein können
Kommentare laden