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Alpine für die FIA-Lösungen gegen das Porposing, wenn ...

Die FIA möchte das Bouncing in der Formel 1 unterbinden - Alpine hat nichts dagegen, solange die Hackordnung in der Königsklasse unangetastet bleibt

Alpine für die FIA-Lösungen gegen das Porposing, wenn ...

Um die Fahrer vor möglichen gesundheitlichen Problemen zu schützen, möchte der Automobil-Weltverband (FIA) Lösungen auf den Weg bringen, um das Porpoising in der Formel 1 zu vermindern. Während sich Ferrari-Chef Mattia Binotto gegen einen Eingriff ausgesprochen hat, sieht Alpine das Thema deutlich gelassener. Das Team Befürwortet Maßnahmen, solange der Wettbewerb unangetastet bleibt.

Teamchef Otmar Szafnauer stellt klar, dass die Rivalen durch die Eingriffe keinen Vorteil erlangen dürften. Das sei die Grundlage, um das Bouncing in der Formel 1 loszuwerden. In Kanada hat die FIA bereits wichtige Daten gesammelt, um ein Lösungspaket zu schnüren. Was genau die Schritte sein und ob sie schon vor dem Rennen in Silverstone in Kraft treten werden, steht noch nicht fest.

Obwohl Alpine keine großen Probleme mit dem Hoppeln der Autos hat, möchte das Team den anderen Rennställen keinen Stein in den Weg legen. Einzig allein in Baku hatten auch Esteban Ocon und Fernando Alonso kleine Probleme. In Montreal wiederum gab es kaum Bouncing in den Alpine-Boliden.

"Die FIA hat die Aufgabe, bei Sicherheitsbedenken zu handeln", sagt Szafnauer. "Ich bin mir sicher, dass sie sich das anschauen wird. Es gibt aber ein Prozess, dem gefolgt werden muss. Ich glaube, dass sie das machen werden. Ich sehe gar nicht so viel Porpoising. Im Team haben wir die Fahrer befragt: Zehn steht für den schlimmsten Fall, alsodass man es nicht aushalten kann, und null für kein Hoppeln."

In Montreal hätten Ocon und Alonso jeweils eine Zwei vergeben. Laut Szafnauer gab es in Kanada also kein signifikantes Problem für das Alpine-Duo, das unbedingt schnell gelöst werden muss. "Vielleicht ist es auf anderen Strecken aber anders. Wenn die FIA das zu einem Sicherheitsfall macht, muss die Hackordnung in der Formel 1 aber bestehen bleiben", stellt der Teamchef klar.

"Einige Teams nutzen das Thema auch nicht als Verhandlungstaktik aus, um einen Wettbewerbsvorteil zu bekommen, darüber bin ich glücklich", sagt er. "Wir werden uns niemals gegen eine Entscheidung für die Sicherheit stellen. Jedoch müssen wir klarstellen, das es eine Zwei von Zehn war, also fast gar nichts."

Alpine hat das Problem mit dem Bouncing selbst gelöst, obwohl das auf Kosten von etwas Abtrieb ging. "Wir haben die Höhe des Wagens erhöht und dadurch Abtrieb verloren. Es ist also ein sensibler Bereich", erklärt Szafnauer. "Ich denke, dass alle das so machen könnten, aber ich weiß nicht, was bei den anderen so vorgeht. Ich habe das Gefühl, dass sie ihr Abtriebslevel nicht aufgeben wollen. Sie legen das Auto tiefer und das erzeugt das Porpoising."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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