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Formel 1 Spielberg

Alpine rätselt trotz Q3-Einzug: Nicht das gleiche Potenzial wie Freitag

Alpine konnte zum dritten Mal in Folge in die Top 10 einziehen, rätselt aber trotzdem über verlorene Pace - Ocon benötigte drei Reifensätze für Q3

Alpine rätselt trotz Q3-Einzug: Nicht das gleiche Potenzial wie Freitag

Bei Alpine scheint es weiter merklich voranzugehen. Denn nach Barcelona und dem Spielberg-Sprint schaffte es Alpine im Qualifying in Österreich zum dritten Mal in Folge in die Top 10. Esteban Ocon gelang am Samstag der Einzug in Q3, wo er sich dann allerdings mit Position zehn begnügen musste, weil er keine neuen Reifen mehr zur Verfügung hatte.

Doch der Franzose mahnt: "Wir gewöhnen uns nicht daran und sind auch nicht sonderlich zuversichtlich, weil wir es nur um ein halbes Zehntel oder so geschafft haben. Die Abstände sind sehr eng", sagt Ocon und meint, dass Alpine am Freitag im Sprint-Qualifying noch mehr Marge nach unten gehabt habe als am Samstag.

"Und wir mussten auch drei Reifensätze verwenden, um es ins Q3 zu schaffen", sagt er. Dadurch hatte Ocon aber keine Mittel mehr, es mit dem Haas von Nico Hülkenberg aufzunehmen. "Seine beste Zeit in Q3 war sogar langsamer als meine in Q2, von daher hätten wir kämpfen können, wenn wir einen neuen Satz gehabt hätten - aber dann wären wir nicht durchgekommen."

 

So ging es seinem Teamkollegen Pierre Gasly, der als 13. den Sprung in Q3 verpasste. "Verglichen mit gestern war es nicht gut", hadert er. Denn im Sprint-Qualifying hatten noch beide Alpines den Einzug in SQ3 feiern können. "Wir sind noch im Kampf um die letzten Punkte dabei, aber ich verstehe nicht, wie wir so viel Potenzial verlieren konnten."

Auto von Gasly umgebaut

Eine Erklärung ist, dass Alpine das Auto nach dem Sprint anders einstellte. Denn dort war für Gasly nichts gegangen, weil er keinen Speed auf den Geraden hatte, wie er sagt. "Wenn du im DRS-Zug sitzt, dann kannst du absolut nichts tun." Und das wollte das Team für das Rennen ändern. "Wir mussten sicherstellen, dass wir morgen in der Lage sind, ein Rennen fahren zu können."

"Wir haben das Auto umgebaut, die Aero-Level verändert und ein paar Dinge am Set-up gemacht", erklärt Gasly, allerdings habe man dabei nicht damit gerechnet, eine solch veränderte Balance zu haben.

"Es hat sich nicht ausbezahlt", ärgert er sich. "Wir hatten keine großartige Balance. Wir haben im Qualifying noch versucht, ein paar Dinge feinzutunen, aber wir hatten einfach nie das Potenzial."

Auch ein Rätsel ist für Alpine noch, warum sich beide Autos unterschiedlich verhalten, obwohl sie eigentlich gleich sein sollten. Diesmal scheint es für Ocon besser gepasst zu haben, der Gasly zum ersten Mal seit Imola wieder schlagen konnte. "Ich denke, wir kommen dem auf die Spur, wie wir meins diesmal zum Funktionieren gebracht haben", sagt er.

"Das Team nimmt es sehr ernst, weil wir Teile untereinander ausgetauscht haben, aber trotzdem noch Unterschiede sehen", so Ocon. "Wir haben aber Hinweise, weil wir sehen, bei welcher Streckencharakteristik es besser funktioniert."

Alpine erkennt positiven Trend

Zumindest scheint es für Alpine mittlerweile generell besser zu funktionieren. Von den letzten Plätzen wie zu Saisonbeginn ist man ein Stück entfernt. "Das ist positiv", merkt Gasly an. "Und es ist positiv, dass wir auf unterschiedlichen Strecken etwas konstanter mit dabei sein können."

"Und das können wir mitnehmen", so der Franzose. "Auch wenn es sich heute nicht nach einer großartigen Quali angefühlt hat, waren wir mit dabei."

Auch Ocon glaubt nicht, dass die jüngsten Ergebnisse nur noch Ausreißer und Zufall sind: "Wir haben deutlich mehr verstanden als zu Beginn des Jahres", betont er. "Und ein Teil ist die Belohnung der guten Arbeit, die wir als Team machen.

"Aber ich warte, bis wir wieder auf schwierigere Strecken mit mehr Geraden kommen, um zu sehen, wo wir genau stehen."

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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