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Alpine: "Wollen nicht, dass 2021 beschissen wird"

Das Alpine-Team steht vor einer komplizierten Saison: Die Entwicklung liegt größtenteils auf Eis, aber man hat Fernando Alonso, der immer gewinnen will

Alpine: "Wollen nicht, dass 2021 beschissen wird"

Alpine steht vor einer ziemlichen Spagatsaison. Auf der einen Seite will man nicht zu viele Ressourcen für 2021 "verschwenden", weil man weiß, dass in dieser Saison nicht der große Wurf gelingen kann und es 2022 mit dem neuen Reglement eine bessere Chance gibt. Auf der anderen Seite hat man mit Fernando Alonso zu hohe Ansprüche, um einfach nur im hinteren Mittelfeld herumzudümpeln.

"Wir wollen nicht, dass 2021 eine beschissene Saison wird", sagt Renault-Geschäftsführer Luca de Meo. "Wir haben Fernando, und er möchte immer gewinnen. Und wir haben Esteban [Ocon], der jung ist und sich beweisen muss. Er kann seine Zeit nicht verschwenden, um Jahr für Jahr am Ende der Startaufstellung zu fahren."

De Meo weiß, dass man seinen Fahrern ein gutes Material zur Verfügung stellen muss. Aber er sagt auch: "Man kann nicht von uns erwarten, dass wir gewinnen und dominieren. Das werden wir nicht."

Denn die Entwicklung liegt eben schon größtenteils auf 2022. "Wir haben entschieden, die Entwicklung zu pausieren, vor allem bei den Motorteilen, aber auch generell", so der Italiener. "Für uns wird die große Herausforderung 2022 beginnen."

Trotzdem hat man sich bei Alpine auch einige ehrgeizige sportliche Ziele auf die Fahnen geschrieben: "Wir wollen nicht weiter hinten landen als in der Vorsaison." Das war Platz fünf. "Aber das wird kompliziert, weil sich einige Teams stark verbessert haben", so de Meo. "Meine Erwartung ist, dass wir mit jedem Rennen besser und besser werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Teams Alpine
Urheber Norman Fischer