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Alternatives Layout in Silverstone für Formel-1-Double-Header nie eine Option

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Alternatives Layout in Silverstone für Formel-1-Double-Header nie eine Option
Autor:
Co-Autor: Alex Kalinauckas
27.07.2020, 13:50

Es hieß, es geistere in Silverstone die Idee durch die Köpfe, bei einem der zwei Formel-1-Rennen ein anderes Layout zu nutzen - Echte Pläne gab es aber keine

Im April hieß es, es gebe die Idee, beim ersten der beiden Formel-1-Rennen der Saison 2020 in Silverstone ein verrücktes Layout - wie die umgekehrte Richtung - zu nutzen. Diese Ideen wurden aber nie ernsthaft in Betracht gezogen wurden. Die Formel 1 wird am 2. und 9. August jeweils ein Formel-1-Rennen in Großbritannien auf den klassischen Grand-Prix-Kurs austragen.

Damals hieß es noch, dass keinerlei Ideen kategorisch ausgeschlossen werden würden, aber das scheint gar nicht die eigentliche Aussage der Verantwortlichen in Silverstone gewesen zu sein. Die Optionen waren, die kleinere nationale oder internationale Strecke oder den Grand-Prix-Kurs in umgekehrter Richtung zu fahren. Keiner dieser Pläne wird im August umgesetzt werden.

"Das waren keine [ernst gemeinten] Ideen, weil es in Silverstone um den Grand-Prix-Kurs geht und man kann nicht einfach in die entgegengesetzte Richtung fahren", sagt Silverstone-Chef Stuart Pringle gegenüber 'Motorsport.com'. "Ich habe da fälschlicherweise einen Journalisten nicht schnell genug gestoppt. Das war aber gar nicht so schlimm, denn so waren wir drei oder vier Wochen lang das Thema."

Pringle stellt noch einmal klar, dass es in Silverstone nicht möglich sei, einfach "falsch herum" zu fahren. Auch das internationale Layout war keine Option, weil "nur die Hälfte der guten Kurven", dann öfters gefahren werden. Ein neues Layout sei das nicht, meint Pringle. Ein Formel-1-Rennen auf dem noch kürzeren nationalen Kurs kann sich der Streckenchef aufgrund der Länge überhaupt nicht vorstellen.

"Wir haben darüber niemals ernsthaft nachgedacht", so die klaren Worte von Pringle. Die Rennen am 2. und 9. August finden also, wie gewohnt, auf dem Grand-Prix-Kurs statt. Experimente wird es bei den Rennen vor leeren Tribünen also nicht geben.

Lewis Hamilton, George Russell und Lando Norris werden ihre Heimrennen ohne Zuschauer erleben. Russell wünscht sich natürlich die Fans auf den Tribünen, glaubt aber nicht, dass es seine Leistung beeinträchtigen wird, wenn es auf den Zuschauerrängen stumm bleibt.

"Es ist so ein tolles Gefühl, wenn die Zuschauer auf der Paraderunde deinen Namen rufen", sagt der Williams-Pilot. "Wenn ich den Helm aufsetze, fahre ich dann natürlich aber einfach so schnell es geht, egal ob wir in Silverstone, Ungarn, Österreich oder sonst wo sind." Die Unterstützung der Fans wird der 22-Jährige vermissen, aber er verspricht, dass sich an seiner Leistung nichts ändern wird, sobald er das Visier herunterklappt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber André Wiegold