"An die Knöpfe gewöhnen": Lando Norris verbringt viel mehr Zeit im Simulator
Lando Norris verrät, dass er in diesem Winter viel mehr Zeit im Simulator verbracht hat als in den Vorjahren - Woran sich der neue Weltmeister aktuell gewöhnen muss
Lando Norris verbringt mehr Zeit im Simulator als in den Vorjahren
Foto: LAT Images
Die Winterpause der Formel 1 fällt nicht nur für die Ingenieure kurz aus. Auch die Fahrer stehen vor einer intensiven Vorbereitung, denn die veränderten Rahmenbedingungen verlangen Aufmerksamkeit: Sowohl die aktive Aerodynamik als auch das erweiterte Energiemanagement erhöhen die Arbeitsbelastung im Cockpit.
Während die körperliche Vorbereitung weitgehend unverändert geblieben ist, verbringt Weltmeister Lando Norris deutlich mehr Zeit im Simulator als in den vergangenen Jahren. Am Rande der Design-Präsentation von McLaren erklärte der Brite, es gehe darum, sich "an die anderen Knöpfe und die andere Funktionsweise der Dinge zu gewöhnen."
"Es geht eher um prozedurale Dinge, weniger darum, dass sich außerhalb davon etwas Grundlegendes ändert", ergänzt Norris. "Aber wie in jeder Saison schaut man sich an, wie das letzte Jahr gelaufen ist, und überlegt, was man besser machen kann - ein Großteil der Arbeit fließt genau da hinein."
Das neue Reglement bleibt jedenfalls nicht ohne Folgen. "Dieses Jahr gibt es mit den neuen Regeln mehr Änderungen am Lenkrad und ähnlichen Dingen, auf die wir uns bereits im Simulator konzentrieren können", verrät der Weltmeister. "Das hilft uns bei der Vorbereitung hier in Bahrain und in Australien."
Piastri: "Gibt mehr, worüber wir nachdenken müssen"
Auch Teamkollege Oscar Piastri unterstreicht, dass die Anforderungen an die Piloten deutlich steigen. "Es wird mehr geben, worüber wir nachdenken müssen", sagt der Australier. "Wir hatten den Hybrid-Anteil der Antriebseinheiten auch zuvor schon, aber dieses Jahr hat er eine deutlich größere Bedeutung."
"Ein viel größerer Teil der Leistung kommt aus der Batterie", erinnert der McLaren-Pilot. "Man kann sie viel schneller verbrauchen, man kann sie viel schneller wieder aufladen - es ist also etwas deutlich Dynamischeres, das wir im Auge behalten müssen."
"Und ja, eine Sache mehr, auf die wir uns konzentrieren müssen", mahnt Piastri, wobei sich an der grundsätzlichen Aufgabe jedoch nichts ändere: "Das Ziel, so schnell wie möglich zu fahren, ist immer noch exakt dasselbe. Trotzdem gibt es definitiv ein paar zusätzliche Herausforderungen für uns hinter dem Lenkrad."
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