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Analyse: Die zehn wichtigsten Neuerungen am Ferrari SF1000

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Analyse: Die zehn wichtigsten Neuerungen am Ferrari SF1000
Autor:
Co-Autor: Giorgio Piola
13.02.2020, 15:00

Wie innovativ ist der Ferrari SF1000 und wie sehr unterscheidet sich der Neuwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc vom Vorgängerauto SF90?

Hand aufs Herz: Wie viele Unterschiede zwischen dem SF90 und dem SF1000 haben Sie auf den ersten Blick erkannt? Im letzten Jahr unter dem aktuell gültigen Formel-1-Reglement gibt es an den Fahrzeugen nämlich nur geringe Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Welche es sind, das erklärt Formel-1-Technikexperte Giorgio Piola anhand diverser Detailaufnahmen.

Piola weiß, wovon er spricht: Der 71-Jährige ist bereits seit 1970 als akkreditierter Journalist im Formel-1-Fahrerlager unterwegs und hat sich durch faszinierende Zeichnungen einen Namen gemacht. Seit 2016 fertigt Piola seine Darstellungen exklusiv für die Plattformen von Motorsport Network an.

Was ihm am neuen Ferrari SF1000 aufgefallen ist? Eine Menge! Piola nennt zehn Bereiche am Fahrzeug, die sich - mal mehr, mal weniger deutlich - vom Vorjahresmodell SF90 unterscheiden.

Wie viel davon ist wirklich neu? Auch das erklärt Piola anhand diverser Archivzeichnungen. Denn manche Idee stammt schon aus den Vorjahren - und mitunter von der Konkurrenz.

Fotostrecke
Liste

Der Ferrari SF1000

Der Ferrari SF1000
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Foto: Giorgio Piola

Was ist neu am Ferrari SF1000 für die Formel-1-Saison 2020? Das hat sich unser Technikexperte Giorgio Piola genau angesehen. Hier ist seine Analyse zum Neuwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc!

Die Nase

Die Nase
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Foto: Ferrari

An der Frontpartie des SF1000 ist ein sogenanntes Cape zu sehen, wie es das Team bereits beim Singapur-Grand-Prix 2019 eingeführt hat. Die Form der Nasenspitze wurde geringfügig verändert, um die Cape-Effizienz zu verbessern.

Die Nase - Rückblick

Die Nase - Rückblick
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Foto: Giorgio Piola

So sah das Cape bei dessen erstmaligem Einsatz in Singapur 2019 aus und ...

Die Nase - Rückblick

Die Nase - Rückblick
4/17

Foto: Giorgio Piola

... hier ist der Blick von unten auf die Vorrichtung unterhalb der Fahrzeugnase des SF90 aus der Saison 2019.

Die Luftleitbleche

Die Luftleitbleche
5/17

Foto: Ferrari

Unterhalb der Nase lässt Ferrari beim Modell SF1000 die deutlich komplexeren Luftleitbleche weiter vorne ansetzen als im vergangenen Jahr. Inzwischen sind es sieben einzelne Elemente.

Die Luftleitbleche - Rückblick

Die Luftleitbleche - Rückblick
6/17

Foto: Giorgio Piola

Wie die Zeichnung verdeutlicht, waren diese Luftleitbleche im vergangenen Jahr noch weiter hinten angebracht.

Die Räder

Die Räder
7/17

Foto: Ferrari

Gemeinsam mit Felgenpartner O.Z. hat Ferrari seine Räder neu designt. Das Ergebnis sind längere Speichen, weil der Bereich um die Radmutter einen geringeren Durchmesser aufweist als bisher. So kann mehr Luft aus der Bremskühlung und durch das Rad nach außen entweichen.

Die Windabweiser

Die Windabweiser
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Foto: Ferrari

Die seitlichen Windabweiser vor den Seitenkästen wurden im Winter einem kompletten Redesign unterzogen, um den Luftstrom hin zu den Kühlöffnungen zu optimieren.

Die Windabweiser

Die Windabweiser
9/17

Foto: Ferrari

Die Windabweiser sind vorne noch kleinteiliger geworden und ragen nun höher hinauf als bisher. Außerdem verwendet Ferrari am SF1000 gleich zwei große "Bumerang"-Luftleitbleche, die nahezu waagrecht ausgerichtet sind.

Die Windabweiser - Rückblick

Die Windabweiser - Rückblick
10/17

Foto: Giorgio Piola

2019 ist Ferrari mit dieser Konfiguration der Windabweiser angetreten.

Die Seitenkästen

Die Seitenkästen
11/17

Foto: Ferrari

2017 hat Ferrari mit einer innovativen Gestaltung der Seitenkästen überrascht. Das Konzept wurde für 2020 noch einmal verfeinert - unter anderem mit Ideen von Red Bull.

Die Seitenkästen

Die Seitenkästen
12/17

Foto: Ferrari

Vor dem Hauptkühleinlass finden sich nun zwei Flügelkomplexe, sodass die eigentliche Öffnung noch kleiner ausfallen kann. Neu ist auch eine veränderte Rückspiegelhalterung, wobei die Haltestreben gleichzeitig zum Glätten des Luftstroms über den Seitenkästen dienen.

Die Airbox

Die Airbox
13/17

Foto: Ferrari

Der Lufteinlass über dem Cockpit ist auch in diesem Jahr in Dreiecksform gehalten, wurde seitlich allerdings um zwei kleine "Hörner" erweitert. Davon verspricht sich Ferrari eine bessere Anströmung des Heckflügels.

Die Airbox - Rückblick

Die Airbox - Rückblick
14/17

Foto: Giorgio Piola

Neu ist dieser Ansatz nicht: McLaren verwendete schon 2005 eine ähnliche Lösung, die kurz darauf von diversen Teams kopiert wurde. Nun sind die "Hörner" zurück, angepasst auf das aktuelle Reglement.

Die Motorhaube

Die Motorhaube
15/17

Foto: Ferrari

Ferrari ist es gelungen, die Motorhaube des SF1000 noch schmaler zu gestalten. Dank einer leicht veränderten Installation des Antriebsstrangs und der Zusatzkomponenten liegt die Motorhaube in diesem Jahr nochmals etwas tiefer.

Das Getriebe

Das Getriebe
16/17

Foto: Ferrari

Ferrari hat für 2020 ein völlig neues, schmaleres Getriebe entwickelt, sodass die Motorhaube im Heck des Fahrzeugs noch enger gehalten werden konnte. So wird der Luftstrom hin zu Diffusor und Heckflügel zusätzlich verbessert.

Die Heckflügel-Endplatten

Die Heckflügel-Endplatten
17/17

Foto: Ferrari

Auch hier hat Ferrari nachgelegt und das bisherige Design umfangreich überarbeitet - konkret die seitlichen Endplatten des Heckflügels. Allerdings werden im Saisonverlauf unterschiedliche Versionen des Heckflügels zum Einsatz kommen, je nach Streckenbeschaffenheit.

Weitere Co-Autoren: Matthew Somerfield. Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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