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Andreas Seidl: Kann 2021 sehr wohl zu Verschiebungen kommen

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Andreas Seidl: Kann 2021 sehr wohl zu Verschiebungen kommen
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble

Andreas Seidl sieht das Kräfteverhältnis in der Formel 1 trotz der eingefrorenen Autos für 2021 nicht in Stein gemeißelt und erkennt mehrere Möglichkeiten

Ändert sich 2021 dank der eingefrorenen Autos und Motoren überhaupt nichts am Kräfteverhältnis der Formel 1? Mitnichten, ist sich McLaren-Teamchef Andreas Seidl sicher (Formel 1 2020 live im Ticker!). Er sieht sehr wohl eine Menge Spielraum, um auch in der kommenden Saison Verschiebungen unter den einzelnen Teams zu haben.

Zum einen wartet ein verändertes Reglement auf die Rennställe. Mit Anpassungen unter anderem am Unterboden sollen die Autos langsamer gemacht werden, um Pirelli mit den höher werdenden Belastungen entgegenzukommen. "Es muss erst noch genau definiert werden, wie das Paket mit den Aero-Einschränkungen aussehen wird", sagt der Deutsche.

Außerdem: "Was das Kräfteverhältnis betrifft, gibt es meiner Meinung nach genug Freiheiten. Denn in Sachen Aero-Entwicklung bleibt die Entwicklung für nächstes Jahr grundsätzlich frei", erklärt Seidl. "Plus: Mit der Möglichkeit, zusätzlich zwei Token auszusuchen, die man beliebig einsetzen kann, gibt es genug Freiheiten, dass sich das Kräfteverhältnis verschieben könnte."

"Man muss sich nur anschauen, wie gering die Abstände zwischen den einzelnen Teams sind. Wir sprechen da von ein oder zwei Zehntelsekunden, die das Bild enorm verändern können", sagt er. Im einen Moment liege man auf Rang drei der Teamperformance, im nächsten sei man schon auf sechs oder sieben abgestürzt.

Das war auch bei McLaren zu beobachten: War man auf manchen Strecken gerade einmal so in Q3, so schien man in Monza das zweitschnellste Auto zu haben. "Es gibt also definitiv genug Raum, dass sich das Kräfteverhältnis verändern kann und man einen Schritt machen kann", so Seidl. "Auf der anderen Seite kannst du aber auch zurückfallen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Norman Fischer