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Anstehende Updates: McLaren für Alfa Romeo "das nächste Ziel"

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Anstehende Updates: McLaren für Alfa Romeo "das nächste Ziel"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Nachdem sich Alfa Romeo in den vergangenen Rennen erholt hat, möchte Teamchef Frederic Vasseur demnächst McLaren und die Mittelfeldspitze ins Visier nehmen

Alfa Romeo ist zurück in der Spur. Nachdem das Team zwischen Spanien und Kanada in drei Rennen in Folge ohne Punkte blieb, durfte man sich in Frankreich über Platz sieben von Kimi Räikkönen freuen und brachte zuletzt in Österreich erstmals in dieser Saison beide Autos in die Punkte. Teamchef Frederic Vasseur plant nun bereits, in den kommenden Wochen die Spitze des Mittelfelds anzugreifen.

"Ich denke, wir haben in den vergangenen zwei oder drei Rennen einen guten Schritt nach vorne gemacht", zeigt er sich zufrieden. Zwar müsse man sich noch steigern, um eine Chance gegen McLaren - das aktuell beste Mittelfeldteam - zu haben. Das Team aus Woking sei aber "das nächste Ziel" für die ehemalige Sauber-Truppe. Zumindest in der WM wäre das aber noch ein langer Weg.

Denn da liegt McLaren auf Rang vier bereits 30 Punkte vor Alfa Romeo. Dazwischen befindet sich zudem noch Renault, das aktuell zehn Zähler vor Alfa liegt. Doch in den beiden vergangenen Rennen punktete das Schweizer Team jeweils besser als die Franzosen. Aus dem Mittelfeld war in Le Castellet und Spielberg jeweils nur McLaren besser als Alfa Romeo.

"In den vergangenen Rennen waren sie vorne, aber wir haben gute Updates in der Pipeline", kündigt Vasseur einen Angriff auf McLaren an und verrät: "Wir haben ein Paket für Silverstone und einige andere Updates für Deutschland und Ungarn. Aber wir müssen realistisch sein. Alle pushen wie verrückt, und sie werden auch etwas bringen." Auch er weiß, dass es nicht leicht werden wird, McLaren zu schlagen.

Immerhin scheint man nun endlich zwei Fahrer zu haben, die Punkte sammeln können. Nachdem Räikkönen bereits in den ersten vier Saisonrennen ein Punktegarant war, sammelte in Österreich Antonio Giovinazzi nach langer Anlaufzeit seine ersten Zähler in der Formel 1. Laut Vasseur "gut für das Team" - und auch für den Italiener selbst. "In den vergangenen Rennen war er in der Quali sehr stark, er war so schnell wie Kimi", lobt er.

"Die Rennen waren aber ein bisschen schwieriger. Deshalb war es für ihn wichtig, Punkte zu holen", so Vasseur. In Spielberg habe man mit den Positionen neun und zehn das bestmögliche Ergebnis geholt. Denn neben den drei Topteams war dort nur McLaren schneller. Geht es nach Vasseur, sollen in Zukunft die Plätze sieben und acht das Maximum sein.

Mit Bildmaterial von LAT.

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