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April, April! Na, sind auch Sie reingefallen?

Keine Sorge: Die Formel 1 wird in Barcelona nicht zur Carrera-Bahn - Warum unser Bericht über den 1,2-Megawatt-PitBoost und induktives Laden ein Aprilscherz war

April, April! Na, sind auch Sie reingefallen?

Streckenabschnitte mit Induktion bleiben bis auf Weiteres reine Fantasie

Foto: KI-generiert KI-generiert

Unsere Leser mit einer frei erfundenen Nachricht in den April zu schicken, hat bei Motorsport-Total.com (und unserem Schwesterportal Formel1.de) eine lange Tradition. Und so haben wir uns auch dieses Jahr wieder einen kleinen Aprilscherz erlaubt, um unsere Leser gebührend in den vierten Monat des Jahres zu schicken.

Haben Sie beim Lesen unseres Berichts über den "Kampf gegen das Superclipping" in Barcelona kurz innegehalten? Haben Sie sich gefragt, ob 1,2 Megawatt Ladeleistung in der Boxengasse wirklich eine gute Idee sind? Falls ja: Atmen Sie tief durch. Weder werden Mechaniker in den Garagen auf Ergometern Strom "erstrampeln", noch wird der Asphalt am Circuit de Barcelona-Catalunya zur Induktionsschleife umgebaut.

Schwierigkeiten mit dem Energiemanagement der neuen Generation der Formel-1-Antriebe sind real, und die FIA sucht tatsächlich nach Wegen, das "Superclipping" einzudämmen. Doch wer genau hingesehen hat, konnte die versteckten Hinweise entdecken.

Offensichtlich waren Namen wie Dr. Alejandro Abril und "LIRPA Engineering". Erst auf dem zweiten Blick offenbart sich Naysan Pehla: "Naysan" ist die arabische Bezeichnung für den Monat April, während "Pehla" auf Hindi "der Erste" bedeutet. Und wer zusätzlich die Anfangsbuchstaben der Absätze des Artikels aneinanderreiht, entschlüsselt eine geheime Botschaft.

Physikalisch gesehen klangen die 18 Megajoule in 15 Sekunden bei 1,2 Megawatt Leistung zwar nach Formel-1-Niveau, doch die thermische Belastung eines solchen Ladevorgangs würde die Batteriekomponenten derzeit vor unlösbare Aufgaben stellen. Und spätestens bei der Vorstellung von Mechanikern, die im Hintergrund auf Fahrrädern für "Bonus-Kilowatt" strampeln und mobilen Kernkraftwerken im Fahrerlager ("SMR" steht für "Small Modular Reactor") sollte das Schmunzeln eingesetzt haben.

Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, den einen oder anderen Leser reinzulegen und vor allem zum Lachen zu bringen. Und wir hoffen auch, dass wir nicht wieder in anderen Redaktionen allzu ernst genommen und zitiert werden. Denn das ist bei unseren Aprilscherzen in der Vergangenheit schon recht häufig passiert ...

Ein kleiner Rückblick auf unsere früheren Aprilscherze:

Lewis Hamilton (Ferrari) beim Formel-1-Rennen in China 2025

Lewis Hamilton darf auch nach 2025 in der Formel 1 fahren

Foto: LAT Images

2025 vermeldeten wir eine radikale Verjüngungskur für den Sport. Ab 2026 sollte eine strikte Altersgrenze von 40 Jahren eingeführt werden, um mehr Platz für Talente aus der Formel 2 zu schaffen. Die Nachricht schlug hohe Wellen, da Lewis Hamilton zu diesem Zeitpunkt nicht nur 40 Jahre alt war, sondern gerade seinen vielbeachteten Wechsel zu Ferrari vollzogen hatte. Die Vorstellung, dass die FIA den Rekordweltmeister mitten in seinem Ferrari-Abenteuer in die Zwangsrente schickt, sorgte für Diskussionen in den sozialen Netzwerken.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2025 noch einmal!

Lando Norris, Oscar Piastri

Oscar Piastri gewann 2024 keinen vorgezogenen Grand Prix

Foto: Motorsport Images

2024 haben wir Formel-1-Fans mit einem vorgeschriebenen Rennbericht ein wenig erschreckt. So manch einer dürfte kurz nachgeschaut haben, ob wirklich ein Rennen stattfand, denn bei uns wurde der Japan-Grand-Prix auf Montag vorgezogen. Grund: Am Wochenende waren große Unwetter angekündigt. Der erste echte Grand-Prix-Sieg von Oscar Piastri ließ allerdings nur ein paar Monate auf sich warten. Auf das Podium mit Williams wartet Alexander Albon jedoch bis heute ...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2024 noch einmal!

Kevin Magnussen

Die Fahrer müssen 2024 nicht mit einer KI namens ChatGP im Auto reden

Foto: Motorsport Images

2023 sind wir auf den Hype um Künstliche Intelligenz aufgesprungen und haben uns in Anlehnung an das Programm ChatGPT analog dazu ChatGP ausgedacht. Das System solle unter anderem den Renningenieur in der Formel 1 ersetzen, haben wir geschrieben. Alexander Bodo, CEO von Technologieunternehmen PACETEQ, hat sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, unserer Geschichte mit einem Insider-Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Tatsächlich spielt KI auch in der Formel 1 eine immer größere Rolle. ChatGP gibt es bislang aber trotzdem nicht.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2023 noch einmal!

Haas-Heckflügel

Nein, DRS wurde in der Zwischenzeit nicht abgeschafft

Foto: Motorsport Images

2022 machten wir allen Gegnern des DRS Hoffnung. Denn die FIA würde laut unserer Nachricht ab der kommenden Saison auf den klappbaren Heckflügel verzichten. Stattdessen dürfen Fahrer ihren Vordermann auf Knopfdruck langsamer machen, um ihn so besser überholen zu können - eine Art umgekehrter DRS-Effekt also, den man von außen nicht sieht. Aber im Grunde kommt beides auf das Gleiche heraus, sodass es nicht schlimm ist, dass das am Ende nur ein Scherz war.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2022 noch einmal!

Das FIA-Projekt

Das FIA-Projekt "Score4Trees" war 2021 nur eine Erfindung von uns

Foto: Motorsport Images

2021 war es nach unserem "Shoey-Verbot", dem Aprilscherz 2019 auf unserem Schwesterportal Motorsport.com Deutschland, wieder Zeit, ein wenig mit dem Reglement der Formel 1 zu spielen. Eine fiktive FIA-Kampagne namens "Score for Trees" war schnell bei einem abendlichen Videochat gefunden. Für die Twitter-User noch eine Raute und eine modische Verkürzung untergebracht, ein paar Zitate gesammelt, bisschen mit Photoshop gespielt und schon waren die Grundzutaten beisammen, Sie mit "#Score4Trees" in den April zu schicken. Eigentlich eine charmante Idee, oder?

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2021 noch einmal!

Einer unserer beiden Aprilscherze 2020: Der

Einer unserer beiden Aprilscherze 2020: Der "Lewis Hamilton LH44 Grand Prix Circuit"

Foto: Emirates Architects / Motorsport Images

2020 war das erste Jahr des Coronavirus. Und weil die Motorsport-Zeit in diesem Jahr dadurch besonders trist anfing, war in diesem Jahr unser Aprilscherz, dass es nicht nur einen Aprilscherz gab! Dass Lewis Hamilton von irgendeinem Scheich eine Rennstrecke gewidmet bekommt, wollen wir in Zukunft nicht ausschließen, doch dass die Strecke aus der Zahl 44 besteht und jede 4 4,4 Kilometer lang ist, das ist an den Haaren herbeigezogen und ganz offensichtlich so falsch wie auch der Scheich Amahed al-Maris. Doch dass die Meldung so offensichtlich falsch war, diente nur als "Tarnung" für unseren zweiten Aprilscherz. Denn dass die Formel 1 zehn Rennen ohne Publikum in Le Castellet fahren will, das ersparen wir mal der Öffentlichkeit.

Greta Thunberg

Greta Thunberg war der Star unseres Aprilscherzes 2019

Foto: Greta Thunberg (Facebook)

2019 lag die ganze Welt Umweltaktivistin Greta Thunberg zu Füßen. Warum nicht also auch die Formel 1? Also dachten wir uns, dass die Schwedin zusammen mit zehntausenden chinesischen Schülerinnen den Shanghai International Circuit kapern könnte, wodurch das Freie Training zum Rennen in China ausfallen müsse. Schon in der Vergangenheit musste ein Training in Shanghai abgesagt werden - wegen schlechter Umweltbedingungen. Die Story war also nicht allzu weit hergeholt. Eine kuriose (aber wahre) Geschichte rund um ein Start-up von Toto Wolff half dabei, unsere "Fake-News" zu tarnen.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2019 noch einmal!

2018 wurde in der Formel 1 heiß über die Abschaffung der Grid-Girls inspiriert. Das veranlasste uns zu einem Aprilscherz, wonach Red Bull in Spielberg erstmals Grid-Boys auflaufen lassen möchte - die dann auch bei allen anderen Rennen kommen sollen. Das Interview mit Dietrich Mateschitz war ebenso echt wie ein YouTube-Video mit Daniel Ricciardo und die Modelagentur starboxx, die es in Heidelberg wirklich gibt. Dass starboxx aber mit Zeitungsinseraten männliche Models für das Hockenheim-Wochenende sucht, das war frei erfunden. Letztendlich kamen dann übrigens Grid-Kids statt Grid-Girls.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2018 noch einmal!

Eine unheilige Allianz zwischen Bernie Ecclestone und Ron Dennis, den frisch entmachteten "großen Herren" der Formel 1, war das Thema unseres Aprilscherzes im Jahr 2017. Die beiden würden sich zusammentun, das insolvente Manor-Team übernehmen und gemeinsam mit Honda ihren eigenen Rennstall an den Start schicken - unter dem Namen "BRoMA" (Bernie Ron Motorsport Association). Unser versteckter Hinweis: Broma bedeutet auf Spanisch "Witz" ...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2017 noch einmal!

Maria Scharapowa

Maria Scharapowa brachte die Redaktion auch schon auf eine Aprilscherz-Idee

Foto: Sutton

2016 war der Aprilscherz eine Reaktion auf die kurz zuvor bekannt gewordene Dopingsperre der Tennisspielerin Maria Scharapowa. Davon inspiriert, berichteten wir von einer "Aktion scharf" gegen Doping auch in der Formel 1. Wahr an unserer Story war, dass Stirling Moss gestanden hat, in seiner aktiven Karriere gedopt zu haben. Nicht wahr war der Rest, zum Beispiel dass Blutbilder der Fahrer gespeichert werden sollen und auch die Mechaniker regelmäßig Urinproben abgeben müssen.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2016 noch einmal!

Dass die Formel 1 Anleihen bei der Skisprung-Vierschanzentournee und vor allem beim Tennis nimmt, war im Jahr 2015 unsere Aprilscherz-Idee. Demnach sollten fünf Grands Prix in Europa (Barcelona, Monte Carlo, Spielberg, Silverstone und Monza) einen "Grand-Slam"-Status erhalten, um die traditionsreichen Rennen aufzuwerten. Diese Rennen, so schrieben wir, zählen normal zur WM, außerdem gibt es aber Medaillen in Gold, Silber und Bronze für die Top 3 - und natürlich einen goldenen "Bernie-Award" für den Gesamtsieger. Außerdem sollten die Top 3 der Gesamtwertung mit fünf, drei beziehungsweise einer Million US-Dollar Preisgeld belohnt werden. Darüber hinaus sollte der "Grand Slam Europe" mit jeweils einem Gaststarter aufgewertet werden: Felix Baumgartner in Österreich im Red Bull, Valentino Rossi in Italien im Ferrari - und so weiter. Eine gefällige Idee, die aber von den Formel-1-Verantwortlichen nicht aufgegriffen wurde...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2015 noch einmal!

Max Verstappen

Unsere Idee für spektakulären Funkenschlag wurde Wirklichkeit

Foto: LAT

Nach der Umstellung auf die leisen V6-Hybridmotoren im Jahr 2014 störten sich viele Fans an der Sound-Debatte und fanden das Spektakel Formel 1 insgesamt zu wenig aufregend. Also veröffentlichten wir Ideen, wie man dem gegensteuern könnte. Uns fielen zum Beispiel Motorenmappings ein, die unverbranntes Benzin in den Auspuff jagen, damit spektakuläre Stichflammen entstehen. Oder Streifen aus Magnesium auf dem Unterboden, für mehr Funkenschlag. Beim ersten Test der Funkenschlag-Streifen in Österreich wurde aus Magnesium zwar Titan, aber die Formel 1 hat unsere Idee tatsächlich adaptiert! Ein Pressesprecher sagte uns sogar später (als wir nicht locker gelassen haben, wer denn nun die Idee hatte): "Beansprucht das mal ruhig für euch." Die Rechnung für das Beraterhonorar müssen wir Bernie Ecclestone aber erst schicken...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2014 noch einmal!

Die ständig wechselnden Helmdesigns von Sebastian Vettel haben uns zum Aprilscherz im Jahr 2013 inspiriert. Damals verbreiteten wir die Nachricht von zwei angeblichen FIA-Richtlinien (73a und 73b), die die Fahrer dazu zwingen, mit einem einzigen Helmdesign die komplette Saison zu bestreiten, um den Wiederkennungswert zu erhöhen. Außerdem sei eine neue Vorschrift, dass die Helme der Fahrer eines Teams nicht zu ähnlich sein dürfen. Das hätte damals Nico Rosberg und Lewis Hamilton getroffen, die beide in Gelb unterwegs waren. Aber: Spätestens als Vettel sein nächstes Helmdesign auspackte, war unser kleiner Spaß aufgeflogen. Randnotiz: Auch diese unsere Aprilscherz-Idee ist zwischenzeitlich tatsächlich im Formel-1-Reglement verankert gewesen!

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2013 noch einmal!

Dass viele Teams ums nackte Überleben kämpfen mussten, weil sie wirtschaftlich enorm unter Druck standen, war im Jahr 2012 Tatsache (und ist es noch heute). Dass Bernie Ecclestone den einen oder anderen "Feuerwehrmann" losgeschickt hat, um ihnen - unter strenger Geheimhaltung - zu helfen, ebenfalls. Und dass ein Massenkollaps von Formel-1-Teams katastrophale Folgen für den geplanten Börsengang gehabt hätte, liegt auf der Hand. Frei erfunden war allerdings, dass es einen Solidarfonds geben soll, gefüttert von den vier großen für die gefährdeten kleinen Teams. Denn Solidarität mag es im Formel-1-Paddock öfter geben, als viele Außenstehende glauben, aber wenn es ums liebe Geld geht, hält sich die Nächstenliebe doch sehr in Grenzen. Übrigens: Eine österreichische Gratiszeitung hat uns den damaligen Aprilscherz glatt abgenommen. Wir wundern uns heute noch sehr, wie die Kollegen an ein passendes Ecclestone-Zitat gekommen sind.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2012 noch einmal!

Im Jahr 2011 ging uns der eine oder andere Leser auf den Leim und nahm uns die Story über neue Testmöglichkeiten für Rookies und Nachwuchsfahrer ab. Die Idee damals: Wer 25.000 Euro auf den Tisch legt, bekommt am Donnerstag vor dem Rennwochenende ein drittes Auto eines der Teams zugelost, kann also theoretisch sogar in einem Ferrari landen - und darf außer Konkurrenz mittrainieren. Highlight wäre ein Showrennen am Sonntagmorgen gewesen. Auch wenn sich viele Nachwuchsfahrer darüber gefreut hätten, war die Meldung natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2011 noch einmal!

Am 1. April 2010 berichteten wir, dass man beim Virgin-Team in Großbritannien alle möglichen Ressourcen aktivieren möchte, um in den CFD-Rechnern von Nick Wirth mehr Arbeit verrichten zu können. Die Fans sollten sich ein angebliches Programm herunterladen, mit dem Wirth Research ein Teil der Rechenleistung eines Heim-PCs für eigene Zwecke nutzen kann. Das sogenannte Grid-Computing exisitiert zwar tatsächlich, aber zum Zwecke der Simulation und Berechnung von Formel-1-Bauteilen ist es natürlich nicht in Gebrauch.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2010 noch einmal!

Sebastian Vettel, Jerez, Circuit de Jerez

Das KERS-System inspirierte uns 2009 zu einem unserer Aprilscherze

Foto: Getty

Im Jahr 2009 berichteten wir, dass der Freitag beim Großen Preis von Malaysia ins Wasser fällt, da sich bei der Zwischenlagerung des Formel-1-Materials am Flughafen von Kuala Lumpur nach einem Kurzschluss in einem Batteriepaket eines KER-Systems Frachtcontainer entzündet haben. Da die betroffenen Teams Ersatzmaterial aus Europa einfliegen müssen und das weitere Material von der Polizei wegen der Spurensuche noch nicht freigegeben wurde, könne das Training am Freitag nicht stattfinden. Ein Kollege vom österreichischen Fernsehen ist seither nicht gut auf uns zu sprechen: Ihn kostete es stundenlange Recherchearbeit, die Meldung als Aprilscherz zu enttarnen.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2009 noch einmal!

In der Saison 2008 berichteten wir, dass das erste Formel-1-Rennen unter Flutlicht abgesagt werden und der Große Preis von Singapur bei Tageslicht stattfinden muss. Hintergrund sei die Tatsache, dass der Automobil-Weltverband FIA die Sicherheit aller Beteiligten nicht ausreichend gewährleisten könne, da zwei Fahrer an Nachtblindheit leiden. Frei erfunden war die Diagnose "Hemeralopie" ebenso wie der Umstand, dass die FIA gezwungen sei, dieses Krankheitsbild bei der zukünftigen Vergabe der Superlizenz an die Fahrer zu berücksichtigen. Bei jenem Marketer, der daraufhin seinen Flug nach Singapur stornierte, möchten wir uns noch einmal entschuldigen...

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2008 noch einmal!

Im Jahr 2007 lasen Sie bei uns, dass die Formel 1 ab der Saison 2010 einen Technologieplan verfolgen wird, an dessen Ende ab der Saison 2030 eine "Null-CO2-Formel-1" stehen wird, dank von Elektromotoren angetriebener Rennfahrzeuge. In den 20 Jahren dazwischen soll sich die Formel 1 diesem Ziel Schritt für Schritt nähern, zunächst durch ein jährlich verschärftes Benzinlimit, anschließend durch Einheitsmotoren in Kombination mit einem Hybridantrieb. Im Nachhinein betrachtet: Fast prophetisch, nicht wahr?

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2007 noch einmal!

Juan Pablo Montoya

Die Chromlackierung hätte die FIA für Schrott befunden - behaupteten wir

Foto: LAT

Im Jahr 2006 sind uns einige Leser und erstaunlich viele Medienvertreter auf den Leim gegangen, welche uns die "Meldung" über ein Verbot der Chrom-Lackierung von McLaren-Mercedes abkauften. Ein Privatsender übernahm die "News" in den Videotext, ein TV-Kommentator brachte die "Neuigkeit" seinen Zuhörern gleich mehrfach näher und bei der Mercedes-PR-Abteilung läutete das Telefon Sturm. Angeblich hatte die FIA eingreifen müssen, weil sich das Auto "wegen der stark reflektierenden Oberfläche kaum von der feuchten Rennstrecke abhebt, wenn die Sonne ungünstig steht".

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2006 noch einmal!

Im Jahr 2005 berichteten wir, dass die Formel 1 endlich einmal etwas für ihre Fans tut, die man ansonsten im Vergleich zu vielen anderen Rennserien ziemlich vernachlässigt. Angeblich habe Endemol, Europas größter Produzent für Fernsehunterhaltung, zusammen mit Renault-Teamchef Flavio Briatore ein Konzept entwickelt, das einzigartig ist. So wolle man im Dezember einige Formel-1-Fahrer "Big-Brother"-like auf Briatores Farm in Kenia einsperren und sie rund um die Uhr mit Kameras beobachten. Jeden Tag soll gesendet werden, mit Highlights der letzten 24 Stunden und verschiedenen Wettkämpfen, welche live ausgetragen werden.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2005 noch einmal!

Mark Webber

Ein Kamelrennen in der Formel 1? Auch diese Idee hatten wir einmal...

Foto: Red Bull

Im Jahr 2004 narrten wir unsere Leser mit der Meldung, wonach Scheich Fawaz Bin Mohammed Al Chalifa, Geschäftsführer des Bahrain International Circuit, für die Stunden vor dem Rennen ein Kamelrennen plant, bei dem die Teamchefs oder andere Teammitglieder gegeneinander antreten. Der Scheich, so behaupteten wir, zahle 10.000 Dollar Startgeld je Tier und sogar 50.000 Dollar, wenn sich der Teamchef persönlich auf das Kamel schwingt. Das Geld solle einem wohltätigen Zweck zugutekommen.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2004 noch einmal!

Im Jahr 2003 berichteten wir, dass das Jordan-Team einen 16-jährigen Schüler aus England verpflichtet hat, der die Elektronikprobleme des Teams lösen soll. Lionel Michael, der den Spitznamen "Mike Byte" trägt, soll sich als großer Jordan-Fan angeblich über die Startprobleme des Teams in der Saison 2001 geärgert haben und darauf an Teamchef Eddie Jordan geschrieben haben. Übrigens meldete sich ein bekannter deutscher TV-Sender einige Tage später in unserer Redaktion, da man den Jungen als Talkshow-Gast einladen wollte.

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2003 noch einmal!

Für viel Wirbel sorgte unsere Meldung zum 1. April 2002. Juan-Pablo Montoya war am Abend des 31. März beim Großen Preis von Brasilien (tatsächlich) Michael Schumacher ins Heck gefahren und hatte seinen Frontflügel verloren. Wenige Stunden später verkündeten wir die angebliche Entscheidung der Rennleitung: Sollte sich der Kolumbianer in einem der folgenden vier Rennen erneut durch eine ähnliche Situation einen Frontflügel abfahren, so müsse er an der Box den Wechsel des Frontflügels selbst vornehmen. Zahlreiche Medien fielen auf den Scherz rein, vor allem eine führende überregionale Tageszeitung, die über die volle Breite der ersten Sportseite titelte: "Montoya als Mechaniker"!

Lesen Sie hier den Aprilscherz von 2002 noch einmal!

Auch den Aprilscherz der Saison 2001 nahm man uns teilweise ab - er tauchte unter anderem im Videotext einiger TV-Sender auf. So berichteten wir, dass Ferrari ab der Saison 2002 nicht mehr mit roten Autos an den Start geht, sondern in der Traditionsfarbe Gelb, um eine Verwechslung mit dem neuen Team Toyota zu vermeiden. Den imaginären Ferrari-Marketingleiter Paolo Facorra zitierten wir mit den Worten: "Die Leute haben durch unser Formel-1-Engagement längst vergessen, dass Ferraris Traditionsfarbe nicht Rot, sondern Gelb ist." Der Name war natürlich frei erfunden, auch wenn tatsächlich Gelb und nicht Rot Ferraris Firmenfarbe ist.

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