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Aston Martin AMR26: Was Adrian Newey beim neuen Auto anders gemacht hat

Der Aston Martin AMR26 hat für Aufsehen gesorgt - zur Verwunderung von Designer Adrian Newey, der noch "keines seiner Designs jemals als aggressiv betrachtet" hat

"Sehe meine Entwürfe nie als aggressiv": Adrian Newey spricht über den AMR26

Der Aston Martin AMR26 fällt durch sein ungewöhnliches Design auf

Foto: Aston Martin Racing

Aston Martin hat am vierten Tag des Barcelona-Shakedowns für Aufsehen gesorgt: Die Augen der Konkurrenz waren groß, als der neue AMR26 erstmals aus der Garage rollte. Der Bolide präsentiert sich mit einzigartiger Motorabdeckung, einem ungewöhnlichen Sidepod-Design sowie einer radikalen Fahrwerksgeometrie.

Technik-Genie und Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey, der für die Gestaltung des neuen Boliden von Fernando Alonso und Lance Stroll verantwortlich ist, betont jedoch, dass er nichts anderes getan habe, als die radikal veränderten Regeln für 2026 so zu interpretieren, wie er es für richtig hält.

"Wir haben uns die Regeln sehr genau angesehen und überlegt, was wir aus Sicht der Strömungsfelder erreichen wollen, um zu ihnen zu passen", verrät der Brite in einem Interview auf der Website des Teams. "Von dort aus haben wir begonnen, eine Geometrie zu entwickeln, die versucht, genau diese Strömungsfelder zu erzeugen."

Das sei "ein sehr ganzheitlicher Ansatz", so Newey. "Ich betrachte keines meiner Designs jemals als aggressiv. Ich mache einfach weiter und verfolge das, was wir für die richtige Richtung halten. Die Richtung, die wir eingeschlagen haben, kann sicherlich als aggressiv interpretiert werden."

Adrian Newey kämpft mit "komprimiertem Zeitplan"

"Sie weist einige Merkmale auf, die so bislang nicht unbedingt umgesetzt wurden. Macht sie das aggressiv? Vielleicht. Vielleicht auch nicht." Newey räumt jedoch ein, dass noch offen und unklar sei, ob die Interpretation seines Teams tatsächlich der richtige Weg war.

Denn der erfolgreiche Ingenieur verweist darauf, dass die viermonatige Verzögerung bei der Inbetriebnahme des neuen Windkanals dazu geführt habe, dass die Entwicklung des 2026er-Autos in Silverstone einem "komprimierten Zeitplan" folgen musste.

"In Wahrheit ist man bei einem komplett neuen Regelwerk nie sicher, welche Philosophie die richtige ist", mahnt der 67-Jährige. "Wir sind uns ganz sicher nicht darüber im Klaren, was die beste Auslegung der Regeln ist und damit auch nicht, welche Philosophie man am besten verfolgen sollte."

"Aufgrund unseres komprimierten Zeitplans haben wir uns für eine bestimmte Richtung entschieden, und diese haben wir konsequent verfolgt. Ob sich das als richtig erweist oder nicht, wird nur die Zeit zeigen. Aber man muss sich für einen Weg entscheiden und ihn dann gehen."

Adrian Newey erklärt die Gestaltung des AMR26

Wie das aktuelle Design des AMR26 entstanden ist? "Es beginnt mit dem grundlegenden Packaging des Autos", so Newey. "Wo liegen die Massen entlang des Radstands, wo sind die Hauptmassen positioniert? Von dort aus arbeitet man sich zum Front- und Heckfahrwerk vor, denn beide spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Beeinflussung des Strömungsfelds."

"Dann kommen der Frontflügel und die Nasenform, die in diesem Jahr etwas anders sind", erklärt der Brite. "Danach geht es weiter zu den Sidepods und zur Gestaltung des Heckbereichs, der sich deutlich von dem unterscheidet, was wir zuvor gemacht haben."

"Das Auto ist sehr kompakt verpackt. Deutlich kompakter, als ich glaube, dass es bei Aston Martin bisher versucht wurde. Das erforderte eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Mechanik-Designern, um die aerodynamischen Formen zu realisieren, die wir wollten."

"Aber ich muss sagen, dass alle Mechanik-Designer hier diese Philosophie wirklich angenommen haben", lobt Newey. "Sie hat ihnen das Leben nicht leichter gemacht - ganz im Gegenteil -, aber sie sind dieser Herausforderung wirklich gerecht geworden."

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