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Formel 1
Aston Martin an Ferrari-Technikchef Enrico Cardile interessiert
Könnte ein potenzieller Wechsel von Adrian Newey zu Ferrari dafür sorgen, dass es Enrico Cardile, den aktuellen Technikchef der Scuderia, zu Aston Martin zieht?

Roberto Chinchero
Bearbeitet: 02.06.2024, 08:45
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Enrico Cardile, Technischer Direktor von Ferrari in der Formel 1, wird mit einem möglichen Wechsel zu Aston Martin in Verbindung gebracht. Quellen zufolge wurde er laut der italienischen Ausgabe von Motorsport.com von dem britischen Team kontaktiert.
Da Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll weiterhin versucht, das Team aus Silverstone an die Spitze der Startaufstellung zu bringen, ist Cardile eines der Hauptziele seines Rennstalls, um die technische Struktur zu stärken.
Als aktueller Leiter der Chassis- und Aerodynamik-Abteilung von Ferrari hat Cardile eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der jüngsten Boliden des Teams aus Maranello gespielt, seit er 2016 aus dem GT-Programm in die Formel 1 kam.
Sein aktueller Ferrari SF-24 hat sich in dieser Saison als Rennsieger erwiesen. Charles Leclerc gewann am vergangenen Wochenende den Großen Preis von Monaco, und Cardiles Fähigkeiten scheinen die Aufmerksamkeit der Konkurrenz auf ihn gelenkt zu haben.
Aston Martin hat große Ambitionen, und wie kürzlich bekannt wurde, hat sich Lawrence Stroll persönlich darum bemüht, Adrian Newey, der Red Bull nach der laufenden Saison verlassen wird, zu einem Wechsel zu bewegen.
Da Newey aber angeblich einen Wechsel zu Ferrari erwägt, hat sich herausgestellt, dass Aston Martin nun versucht, Cardile zu ködern, da sich eine Gelegenheit ergeben könnte, falls dieser befürchten sollte, dass seine Rolle bei Ferrari an Bedeutung verliert.
Newey könnte Cardiles Leistungen überschatten
Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Newey beim Ferrari-Auto für das Jahr 2026 etwas anderes tun würde als ein Art "Super-Berater" zu sein. Aber sein hoher Bekanntheitsgrad könnte am Ende die Bemühungen derjenigen überschatten, die in Maranello zu den jüngsten Fortschritten beigetragen haben.
Newey will sich Zeit lassen will, bevor er sich für seinen nächsten Schritt in der Formel 1 entscheidet, und Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur gibt nicht viel über die möglichen Chancen einer Verpflichtung der Designlegende preis.
In einem Gespräch mit italienischen Medien sagte Vasseur in dieser Woche, das Wichtigste für ihn sei, die Stabilität seines derzeitigen Personals zu gewährleisten, und nicht, sich Gedanken über die Zukunft zu machen.
Auf die Frage, ob er mit Newey gesprochen habe, antwortet Vasseur: "Ich spreche mit jedem im Fahrerlager, wenn wir uns treffen, denn wir sind gut erzogen! Zu diesem Punkt möchte ich mich nicht äußern, weil jede einzelne Antwort interpretiert werden könnte."
"Das Wichtigste ist die Stabilität des Teams. Wie ich bereits sagte, denke ich, dass wir gute Arbeit leisten. Wir gehen in die richtige Richtung", sagt er und ergänzt: "Das Wichtigste für mich ist die Stabilität der Gruppe, viel wichtiger als Individuen. Ich bin mit der aktuellen Situation sehr zufrieden."
Mit Bildmaterial von Ferrari.
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