Aston Martin: Entscheidung über Formel-1-Engagement in Januar

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Aston Martin: Entscheidung über Formel-1-Engagement in Januar
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
16.12.2015, 09:51

Nach Informationen von Motorsport.com hat Aston Martin seine Entscheidung über eine künftiges Engagement in der Formel 1 auf Januar verschoben.

Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM08, vor Teamkollege Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJ
#98 Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GTE: Paul Dalla Lana, Pedro Lamy, Mathias Lauda
Nico Hülkenberg, Sahara Force India

Nach einen Fehlstart mit Red Bull Racing und Gesprächen mit Williams, scheint nun Force India der wahrscheinlichste Kandidat, mit dem Aston Martin einen Einstieg in die Formel 1 wagen könnte.

Force-India-Teamchef Vijay Mallya hat bereits offen zugegeben, dass eine Partnerschaft mit einer Marke wie Aston Martin dem Team einen Riesenaufschwung geben würde.

Trotz langer Gespräche sind die Verhandlungen aber noch nicht so weit, dass der Autobauer grünes Licht geben würde.

Aus eingeweihten Kreisen war zu Wochenbeginn sogar zu hören, dass Verhandlungen ins Stocken geraten seien, da die Unterstützung der Führungsetage zu gering sei.

Sky berichtete am Dienstag, dass der Vorstand bei einem Treffen vor ein paar Tagen nicht die nötige Unterstützung zugesagt habe.

„Sie neigen definitiv dazu, es nicht zu tun – zumindest 2016. In Zukunft könnte das aber wieder überdacht werden“, wurde eine Quelle von Sky zitiert.

Nicht nur Formel 1

Marketing- und Kommunikationsdirektor Simon Sproule deutete an, dass die Diskussionen weitergehen würden.

Weiter erklärte er, dass die Entscheidung nicht alleine die Formel 1 betreffen würde, sondern auch andere Aktivitäten im Motorsport.

„Wir haben noch keine Entscheidung getroffen“, sagte Sproule gegenüber Motorsport.com. „Und wir werden kaum vor dem neuen Jahr eine Entscheidung bezüglich der Formel 1 oder anderer Strategien im Motorsport treffen.“

„Wir müssen auch herausfinden, wie unsere weitere Vorgehensweise bei den Sportwagen sein wird und wie unsere Ziele da aussehen.Wir betrachten die Formel 1 nicht isoliert.“

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