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Fernando Alonso hat nach seiner Aufgabe in China keine bleibenden Schäden, während Honda weiter an Gegenmaßnahmen für die Vibrationen arbeitet

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Fernando Alonso musste in China freiwillig aufgeben

Foto: LAT Images

Aston Martin sagt, dass Fernando Alonso nach dem Formel-1-Rennen von China keine nachhaltigen Beeinträchtigungen in seiner Hand davongetragen habe. Der Spanier hatte den Grand Prix vor zwei Wochen freiwillig aufgeben müssen, da er über Unwohlsein in den Händen klagte und diese während der Fahrt teilweise vom Lenkrad genommen hatte.

"Ich denke, es war alles okay", meint Einsatzleiter Mike Krack über die körperlichen Nachwirkungen bei Alonso. Vor der Saison hatte es Aussagen gegeben, wonach die Fahrer aufgrund der durch den Motor ausgelösten Vibrationen am Lenkrad maximal 25 Runden fahren können, ohne dauerhafte Nervenschäden zu riskieren.

In China hatte Alonso nach 32 Runden aufgegeben, Teamkollege Lance Stroll war mit einem Defekt schon in der neunten Runde ausgeschieden. Krack weiß, dass eine freiwillige Aufgabe für einen Fahrer ein schwieriges Thema ist, und betont, dass das Team dabei auf die Aussagen des Piloten vertraut.

"Von der technischen Seite her möchte man natürlich eine solide Informationsgrundlage und die richtigen Daten haben, um das beurteilen zu können, aber solche Messungen führt man während eines Rennens nicht durch", sagt er. "Man muss sich also auf das verlassen, was die Fahrer sagen."

Krack: Entscheidung in China war einfach

"In diesem Fall war es eine Situation, in der er sich unwohl fühlte, und da muss man seinem Fahrer einfach vertrauen", so Krack weiter. "Man kann nicht einfach sagen: 'Wir glauben dir nicht, fahr weiter.' Ich denke, das ist eine Frage von Respekt und Vertrauen. Wenn dein Fahrer sagt, dass es nicht mehr geht, muss man entsprechend handeln."

Er ist überzeugt, dass Alonso es durchgezogen hätte, wenn er um den Sieg gekämpft hätte, doch für Aston Martin geht es aktuell um nicht mehr als Kilometer sammeln. "Und wie ich schon in Shanghai sagte, war es letztlich eine einfache Entscheidung."

Nach dem Rennen hatte es auch einige Diskussionen in den Medien gegeben, ob die Vibrationen und die damit einhergehende Gesundheitsgefährdung für die Fahrer nicht auch ein Fall für die FIA seien, die aus Sicherheitsgründen eingreifen könnte, doch Krack wiegelt ab: "Wir wollen diese Probleme in erster Linie selbst beheben. Da muss uns niemand dazu auffordern."

Nach China hätte es bereits erneut eine umfassende Analyse gegeben - sowohl technisch als auch operativ. "Wie sind wir mit der Situation umgegangen? Ich denke, das gehört in jedem Team zu einer guten Führung dazu, dass man seine Hausaufgaben macht. Das haben wir getan", so Krack. "Deshalb haben wir für hier einige Gegenmaßnahmen entwickelt und ich hoffe sehr, dass diese funktionieren."

Honda arbeitet an Maßnahmen

Auch Motorenpartner Honda habe auf Seiten der Hardware natürlich an Maßnahmen gearbeitet, um die Belastung für die Fahrer zu reduzieren. "Es gibt nun entsprechende Schritte, die wir hier natürlich erst testen müssen, um dann zu sehen, wie wir weiter vorgehen", sagt Krack.

Nur: Ob die Zeit zwischen Shanghai und Suzuka ausgereicht hat, um wirklich etwas grundlegend zu verändern, ist die andere Frage. "Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen", bleibt selbst Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara vage. "Wir werden es in Miami sehen."

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Die Vibrationen des Motors sind aber nicht das einzige Problem, das Aston Martin und Honda derzeit haben. Generell scheint das Thema Zuverlässigkeit noch ein schwieriges zu sein, denn die Zielflagge konnte man in einem Grand Prix noch kein einziges Mal sehen. Lance Stroll war in China mit einem Batterieproblem ausgeschieden, das laut Honda aber nichts mit den Vibrationen zu tun hatte.

Orihara betont, dass man die Ursache dafür gefunden und Gegenmaßnahmen eingeleitet habe. Was genau das Problem war, will er aber nicht verraten. "Was die Zuverlässigkeit der Batterie angeht, haben wir in der ersten und zweiten Runde gute Fortschritte gemacht", sagt er. "Wir sind also zuversichtlich, dass wir das Rennen beenden können."

Kommt Honda beim Heimspiel ins Ziel?

Das ist für das anstehende Rennen am Wochenende auch das Hauptziel. Gerade beim Heimspiel in Suzuka wäre ein erneutes Doppelaus für Honda natürlich ein Desaster, denn vor den heimischen Fans möchte man sich bestmöglich präsentieren - und wenn das nicht mit Performance geht, dann zumindest mit Zuverlässigkeit.

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"Wir wollen den japanischen Fans natürlich immer gute Ergebnisse liefern. Leider stehen wir im Moment nicht dort, wo wir gerne wären", sagt Orihara. "Aber wir versuchen immer, unsere Leistung zu maximieren und alles zu geben, um unseren Fans zu zeigen, woran Honda arbeitet."

"Wenn wir auf die Tribünen schauen, sehe ich Banner und Flaggen mit sehr herzlichen Worten für Honda. Das gibt uns ein sehr gutes Gefühl. Vielen Dank an die großartigen japanischen Fans."

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