Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächstes Event in
36 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächstes Event in
50 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
64 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
92 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
99 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
113 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
120 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächstes Event in
134 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
148 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
155 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
169 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
183 Tagen
Details anzeigen:

Aston Martin: In drei Jahren sollen Podestplätze und Siege her

geteilte inhalte
kommentare
Aston Martin: In drei Jahren sollen Podestplätze und Siege her
Autor:
29.04.2020, 07:37

Formel-1-Teamchef Otmar Szafnauer hat einen ehrgeizigen Plan für das neue Aston-Martin-Werksteam ab 2021 vorgestellt und spricht schon von Siegen

"Wahrscheinlich reden wir von einem Dreijahresplan", sagt Otmar Szafnauer. Innerhalb dieser Frist soll aus dem derzeitigen Mittelfeldteam Racing Point der Spitzenrennstall Aston Martin werden, mit dem ausdrücklichen Ziel, ganz vorne mitzumischen. Das hat Szafnauer im Gespräch mit 'Formula1.com' erklärt.

"Wir wollen [in den drei Jahren ab 2021] in die Top 3 vorstoßen und auf diesem Niveau konkurrenzfähig sein", meint er. "Es geht darum, eine Chance auf Rennsiege zu haben und regelmäßig auf dem Treppchen zu stehen."

Szafnauer weiß allerdings um die drei aktuellen Platzhirsche Mercedes, Ferrari und Red Bull und relativiert daher umgehend: "Selbst wenn es für uns nicht mit den Top 3 klappt, dann könnten aus den Top 3 ja die Top 4 oder Top 5 werden, und wir wären mittendrin. Für uns wäre es jedenfalls ein Erfolg, wenn wir auf dem gleichen Level wären, wo die Top 3 gerade sind."

Die neue Formel-1-Fabrik als Grundlage

Möglich machen soll das vor allem die neue Infrastruktur des künftigen Aston-Martin-Werksteams in Silverstone. Dort hat Racing Point den Bau einer neuen Formel-1-Fabrik angestoßen. Aufgrund der Coronakrise aber verzögert sich die Fertigstellung des Werksgebäudes.

Laut Szafnauer denkt sein Team allerdings ohnehin langfristig: "Es wird ein paar Jahre brauchen, bis die Fabrik soweit ist. Es wird auch ein paar Jahre brauchen, bis wir die richtigen Leute angestellt haben."


Fotostrecke
Liste

1991: Jordan 191

1991: Jordan 191
1/29

Foto: LAT Images

Das Team aus Silverstone, das heute Racing Point heißt, begann 1991 unter dem Namen Jorden. Im 191 fährt Michael Schumacher in Spa sein erstes Formel-1-Rennen.

1992: Jordan 192

1992: Jordan 192
2/29

Foto: Sutton Images

1992 gewinnt Jordan mit dem 192 nur einen einzigen WM-Punkt.

1993: Jordan 193

1993: Jordan 193
3/29

Foto: Sutton Images

Den Jordan 193 fahren in der Formel-1-Saison 1993 sechs verschieden Fahrer, hier Ruben Barrichello.

1994: Jordan 194

1994: Jordan 194
4/29

Foto: Photo 4

1994 verunglückt Barrichello am Steuer eines Jordan 194 in Imola, wird aber glücklicherweise nicht schwer verletzt.

1995: Jordan 195

1995: Jordan 195
5/29

Foto: LAT Images

Der Jordan 195 aus dem Jahr 1995 besticht durch seine elegante Linienführung.

1996: Jordan 196

1996: Jordan 196
6/29

Foto: LAT Images

Mit dem Jordan 196 und einem neuen Hauptsponsor beginnen ab 1996 goldene Zeiten.

1997: Jordan 197

1997: Jordan 197
7/29

Foto: LAT Images

Dem Jordan 197 aus dem Jahr 1997 mit der auffälligen Schlangen-Lackierung ...

1998: Jordan 198

1998: Jordan 198
8/29

Foto: Sutton Images

... folgte ein Jahr später die Hornisse Jordan 198. Mit diesem Auto feierten Damon Hill und Ralf Schumacher im chaotischen Regenrennen von Spa einen Doppelsieg. Es war der erste Triumph des Teams.

1999: Jordan 199

1999: Jordan 199
9/29

Foto: LAT Images

1999 gewinnt Heinz-Harald Frentzen mit dem Jordan 199 zwei Grand Prix. Mit WM-Rang drei ist das Team erfolgreich wie nie zuvor.

2000: Jordan EJ10

2000: Jordan EJ10
10/29

Foto: Steve Etherington / Motorsport Images

Da Jordan das Auto im Jahr 2000 nicht (der bisherigen Logik entsprechend) 000 nennen wollte, heißt der Bolide EJ10 - das zehnte Formel-1-Autos des Teams von Eddie Jordan.

2001: Jordan EJ11

2001: Jordan EJ11
11/29

Foto: Jordan Grand Prix

2001 fährt unter anderem Jarno Trulli mit dem Jorden EJ11 in der Formel 1.

2002: Jordan EJ12

2002: Jordan EJ12
12/29

Foto: Jordan Grand Prix

Mit dem Nachfolger EJ12 beginnt der Stern von Jordan ab der Formel-1-Saison 2002 langsam zu sinken.

2003: Jordan EJ13

2003: Jordan EJ13
13/29

Foto: Jordan Grand Prix

2003 landet das Team mit dem EJ13 nur noch auf WM-Rang neun.

2004: Jordan EJ14

2004: Jordan EJ14
14/29

Foto: Jordan Grand Prix

Mit Nick Heidfeld und Timo Glock sitzen 2004 zwei Deutsche am Steuer des EJ14, doch Erfolge gelingen beiden mit dem unterlegenen Auto nicht.

2005: Jordan EJ15

2005: Jordan EJ15
15/29

Foto: Bridgestone Corporation

Beim Skandal-Grand-Prix von Indianapolis 2005 fährt Tiago Monteiro mit dem EJ15 auf Rang drei - es sollte das letzte Podium eines Formel-1-Autos mit dem Namen Jordan sein.

2006: Midland M16

2006: Midland M16
16/29

Foto: XPB Images

Neues Team, neuer Name, neuer Look: Nach der Übernahme durch Midland heißt das Auto für die Saison 2006 M16.

2007: Spyker F8-VII

2007: Spyker F8-VII
17/29

Foto: XPB Images

2007 erfolgt die nächste Umbenennung von Team und Auto. Mit einem Spyker F8-VII führt Markus Winkelhock bei seinem Formel-1-Debüt den chaotischen Regen-Grand-Prix auf dem Nürburgring zeitweilig an.

2008: Force India VJM01

2008: Force India VJM01
18/29

Foto: XPB Images

2008 beginnt nach einer neuerlichen Übernahme des Teams durch den schillernden indischen Geschäftsmann Vijay Mallya mit dem VJM01 die Ära Force India.

2009: Force India VJM02

2009: Force India VJM02
19/29

Foto: XPB Images

Mit dem Force India VJM02 fährt Giancarlo Fisichella 2009 in Spa überraschend auf die Pole-Position und im Rennen auf Platz zwei.

2010: Force India VJM03

2010: Force India VJM03
20/29

Foto: XPB Images

2010 saßen Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi am Steuer des VJM03.

2011: Force India VJM04

2011: Force India VJM04
21/29

Foto: Alessio Morgese

Mit dem VJM04 ging es im Jahr 2011 weiter aufwärts. Force India wird Sechster der Konstrukteurswertung.

2012: Force India VJM05

2012: Force India VJM05
22/29

Foto: XPB Images

2012 sammelten sowohl Nico Hülkenberg als auch Paul di Resta im VJM05 Führungsrunden in der Formel 1.

2013: Force India VJM06

2013: Force India VJM06
23/29

Foto: XPB Images

2013 hieß die Fahrerpaarung im VJM06 Adrian Sutil und Paul di Resta.

2014: Force India VJM07

2014: Force India VJM07
24/29

Foto: XPB Images

Auch dank der Mercedes-Hybrid-Power fährt Sergio Perez mit dem VJM07 beim Rennen in Bahrain 2014 als Dritter auf das Podium.

2015: Sahara Force India VJM08

2015: Sahara Force India VJM08
25/29

Foto: XPB Images

Ein Kunststück, das der Mexikaner 2015 am Steuer des VJM08 wiederholen kann.

2016: Force India VJM09

2016: Force India VJM09
26/29

Foto: Sutton Images

2016 wird mit dem VJM09 die bisher erfolgreichste Saison von Force India. Nico Hülkenberg und Sergio Perez bringen das Team auf Rang vier der Konstrukteurswertung.

2017: Force India VJM10

2017: Force India VJM10
27/29

Foto: LAT Images

Diese Leistung bestätigen 2017 Sergio Perez und Esteban Ocon auch mit dem Nachfolgemodell VJM10.

2018: Force India VJM11

2018: Force India VJM11
28/29

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Der VJM11 wird das letzte Formel-1-Auto von Force India, denn der wirtschaftlich schwer angeschlagene Vijay Mallya muss das Team Mitte des Jahres an Lawrence Stroll verkaufen, der es unter dem Namen Racing Point weiterführt.

2019: Racing Point RP19

2019: Racing Point RP19
29/29

Foto: Racing Point

So wird die Lackierung des RP19 genannten Autos aussehen, das von Sergio Perez und Lance Stroll pilotiert werden wird.


Er spricht von einer womöglich mehrjährigen "Übergangsphase, in der wir nicht 100 Prozent" der eigenen Ansprüche erreichen werden. "Da muss man einfach gut zusammenarbeiten. Es ist ein Dreijahresplan, aber wir sollten jedes Jahr besser werden. Rückschritte dürfen wir uns nicht erlauben."

Die illustre Geschichte des Teams

Als Racing Point hat Szafnauers Team zuletzt zwei Mal den siebten Platz in der Formel-1-Konstrukteurswertung belegt. Davor hatte Vorgängerteam Force India 2016 und 2017 mit jeweils dem vierten Platz geglänzt.

Die Historie des Rennstalls aus Silverstone geht zurück auf das Jordan-Team, das ab 1991 in der Formel 1 antrat und unter der Regie von Eddie Jordan auch das derzeit noch verwendete Formel-1-Werk errichtet hatte. Der Rennstall wechselte später mehrfach die Besitzer und hieß zwischendurch auch Midland und Spyker.

Mit Bildmaterial von LAT.

David Coulthard: "Ich besitze nicht viele Autos, aber ..."

Vorheriger Artikel

David Coulthard: "Ich besitze nicht viele Autos, aber ..."

Nächster Artikel

Formel-1-Liveticker: Warum der Kostendeckel eine Mogelpackung ist

Formel-1-Liveticker: Warum der Kostendeckel eine Mogelpackung ist
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Stefan Ehlen