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Aston Martin löst Vibrationsprobleme in Miami, scheitert aber erneut früh im Qualifying - Leistung bleibt weit hinter Konkurrenz zurück

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Fernando Alonso kam im Qualifying von Miami nicht über Platz 18 hinaus

Foto: LAT Images

Ernüchterung bei Aston Martin im Qualifying zum Großen Preis von Miami: Sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll schieden bereits im ersten Abschnitt aus. Mit den Plätzen 18 und 19 blieb das Team erneut deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Der Rückstand auf den Einzug in Q2 betrug rund 1,2 Sekunden - ein klares Zeichen dafür, wie groß die Lücke zur Konkurrenz im Mittelfeld weiterhin ist. Dennoch konnte sich der Rennstall aus Silverstone im Vergleich zum Freitag deutlich verbessern.

Stroll frustriert: "Es sind immer die gleichen Probleme"

Für Stroll war das Qualifying symptomatisch für die bisherige Saison. Der Kanadier klagte erneut über bekannte Schwächen: "Sehr anfällig für blockierende Vorderreifen", erklärt er. Hinzu kamen Probleme bei der Reifenaufwärmphase sowie ein Fehler bei der Gang-Synchronisation im entscheidenden Versuch.

Doch wirklich neu ist das alles nicht. "Es sind dieselben Themen - Motor, Abtrieb, all diese Dinge", so Stroll. Seine Aussagen machen deutlich: Aston Martin kämpft nicht mit einzelnen Baustellen, sondern mit einem grundsätzlichen Performance-Defizit.

Immerhin gab es einen kleinen Fortschritt im Vergleich zum Sprint-Qualifying, doch der fällt kaum ins Gewicht. Stroll selbst gibt sich entsprechend nüchtern: "Es wird noch viele solcher Interviews geben, in denen ich dasselbe sage."

Ein Problem weniger: Vibrationen vollständig behoben

Ein Lichtblick ist dennoch erkennbar - zumindest technisch. Die lange diskutierten Vibrationen, die das Team seit Saisonbeginn geplagt hatten, scheinen gelöst zu sein. "Ja, die sind weg", bestätigt Alonso deutlich. Auch Stroll spricht von einer Verbesserung: "Die Vibrationen sind jetzt besser - jetzt geht es nur noch um Performance."

Damit hat Aston Martin zumindest eine der größten Baustellen abgearbeitet. Laut Alonso sei dies ein entscheidender erster Schritt gewesen: "Solange man die Probleme nicht versteht und nicht eins nach dem anderen löst, kann man auch kein Vertrauen in die nächsten Schritte entwickeln."

Die Bestätigung der Verbesserungen auf der Strecke - nach ersten Erkenntnissen aus Japan - sorgt intern zumindest für etwas Erleichterung.

Performance bleibt das große Thema

Doch genau hier liegt das Kernproblem: Trotz gelöster Vibrationen fehlt es dem Auto weiterhin massiv an Pace. Alonso bringt die Lage auf den Punkt: "Platz 17 ist eine Sekunde vor uns - das ist noch ein langer Weg."

Ohne neue Teile und mit grundlegenden Defiziten in mehreren Bereichen ist das Team aktuell nicht konkurrenzfähig im Mittelfeld. Selbst kleinere Fortschritte würden laut Alonso wenig bringen, solange der Rückstand so groß bleibt.

Das erklärt auch die strategische Entscheidung des Teams: Statt kurzfristig kleine Updates zu bringen, setzt man auf einen langfristigen Entwicklungsplan. Unter Berücksichtigung des Budgetlimits soll gezielt an größeren Lösungen gearbeitet werden.

Geduld gefragt: Hoffnung erst nach der Sommerpause

Die Perspektive bleibt jedoch gedämpft. Alonso rechnet nicht vor der zweiten Saisonhälfte mit spürbaren Fortschritten: "Ich hoffe nach der Sommerpause - nicht vor Rennen 14 oder so."

Damit stellt sich Aston Martin auf eine schwierige erste Saisonhälfte ein, in der es vor allem darum geht, Ruhe zu bewahren und strukturiert weiterzuarbeiten. Für Fahrer und Team bedeutet das vor allem eines: Geduld.

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