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Aston Martin hat eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro aufgebrummt bekommen - Alonso und Stroll verpassten ein verpflichtendes Fanevent in Abu Dhabi

Aston Martin kassiert hohe Geldstrafen: Fans warten "stundenlang in der Hitze"

Den Fans war wohl eher nicht zum Lachen zumute als sie in Abu Dhabi vergeblich auf die Aston-Martin-Fahrer warteten

Foto: LAT Images

Das Formel-1-Team von Aston Martin ist vor dem Großen Preis von Abu Dhabi 2025 mit empfindlichen Geldstrafen belegt worden. Sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll verpassten am Freitag eine verpflichtende Fanveranstaltung.

Beide Fahrer wurden zur Anhörung bestellt, nachdem der FIA-Mediendelegierten gemeldet hatte, dass sie dem Event ferngeblieben waren. Damit hat das Team gegen Artikel 19.2(c) des FIA-Sportreglements der Formel 1 verstoßen.

Laut den Dokumenten wurden die beiden Aston-Martin-Piloten von Sportdirektor und Kommunikationschef des Teams verteidigt. Die Argumentation: Da Alonso und Stroll nicht am ersten Freien Training teilgenommen hatten, seien sie auch nicht verpflichtet gewesen, beim Fanevent zu erscheinen. Diese Information sei den Fahrern vom Team so weitergegeben worden.

Aston Martin mit Extra-Fanservice in Abu Dhabi

Die Kommissare wiesen diese Begründung jedoch zurück. In den Unterlagen heißt es zudem ausdrücklich, Fans seien "der Kern der Formel 1". Zudem hätten "viele Fans mehrere Stunden in der Hitze gewartet, um die Fahrer beim Fan Engagement zu sehen".

Als Konsequenz wurde der Rennstall mit jeweils 25.000 Euro pro Fahrer bestraft. Je 15.000 Euro pro Fahrer sind für zwölf Monate zur Bewährung ausgesetzt, sofern das Team in diesem Zeitraum nicht erneut gegen Artikel 19 verstößt.

Um die Wogen bei den Fans zu glätten, wird das Team am Wochenende in der Fan Zone vorbeischauen und signierte Caps an Fans verteilen, die Aston-Martin-Merchandise tragen. Zusätzlich erhalten zwei Fans eine exklusive Boxenführung, dürfen eine Session direkt aus dieser beobachten und beide Fahrer für Fotos treffen. Diese Maßnahmen waren ein Versprechen gegenüber der FIA, die dafür entsprechende Nachweise verlangt.

Durchwachsenes Training für Aston Martin

Der Freitag selbst verlief für Aston Martin eher unspektakulär: Beide Stammfahrer setzten im ersten Training aus, damit die Nachwuchspiloten Jak Crawford und Cian Shields ans Steuer durften. In FP2 belegte Alonso Rang 9, Stroll wurde 12. - beide lagen damit mitten im engen Mittelfeld.

"Es ist immer schwierig, das Auto hier richtig auszubalancieren", sagte Alonso nach der Session. "Im ersten Sektor haben wir ganz andere Kurvengeschwindigkeiten als im letzten. Der Abschnitt am Hotel ist extrem langsam und knifflig. Aber ja, alles im erwarteten Rahmen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir besonders vorne mehr Grip finden und morgen etwas konkurrenzfähiger sind."

Über Crawford und Shields sagte der zweifache Weltmeister: "Ich finde, beide haben im 1. Freien Training einen sehr guten Job gemacht. Wir haben alle Daten bekommen, die wir wollten, sie sind konstant gefahren. Viel hat da nicht gefehlt."

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