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"Aston-Martin-Weg" in der Formel 1: So bringt Dan Fallows das Team nach vorn
Mit Dan Fallows im Team geht es für Aston Martin deutlich nach vorne: Wie sich der Red-Bull-Neuzugang erfolgreich hinter den Kulissen des Formel-1-Teams einbringt
Tobias Ebner Adam Cooper
Bearbeitet: 27.03.2023, 15:51
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Aston Martin ist bislang der große Aufsteiger der Formel-1-Saison 2023. Fernando Alonso stand in Diensten der Grünen sowohl beim Auftakt in Bahrain als auch beim zweiten Rennen in Saudi-Arabien als Dritter auf dem Podium.
Ohne fremdes Know-how, das durch Neuzugänge wie Dan Fallows von Red Bull oder Eric Blandin von Mercedes ins Team geholt wurde, wäre der große Sprung nach vorne in dieser Form wohl nicht möglich gewesen. Doch nicht nur das Know-how von Fallows und Blandin macht sich bezahlt. Auch ihr Ansatz eines "Aston-Martin-Weges" ist erfolgreich.
"Sie wollten unbedingt das tun, was Dan den 'Aston-Martin-Weg' nennt: Wir hören uns alles an, wir hören allen zu, wir holen uns Input von zwei verschiedenen Ansätzen, ein Auto zu entwickeln, und dann schauen wir, wo wir uns verbessern müssen und wie wir das am besten tun können", sagt Performance-Direktor Tom McCullough.
So sieht der "Aston-Martin-Weg" aus
"Das ist eine Sache, die Dan meiner Meinung nach sehr gut beherrscht, nämlich zu sagen, dass man sich immer anschauen muss, was die anderen machen. Aber man muss es auf seine eigene Art machen, wenn man sie schlagen will. Das war von Anfang an das Mantra von Dan und Eric in Bezug auf Aerodynamik und Konzept."
Die Verpflichtung von Fallows und der jüngste Formanstieg des Aston-Martin-Teams sorgen vor allem bei Red Bull Racing für spöttische Bemerkungen. Sergio Perez scherzte nach dem Formel-1-Auftakt in Bahrain, es sei schön, drei Red Bulls auf dem Podium zu sehen.
Bei der Entwicklung des AMR23 war aber noch eine dritte Person federführend: Technikchef Andrew Green. "Wir waren schon auf einem guten Weg, bevor diese Jungs [Fallows und Blandin] auftauchten, aber sie brachten einfach ein anderes Niveau an Erfahrung und Wissen von zwei der besten Teams mit", erklärt McCullough.
Angenehme Atmosphäre für Dan Fallows wichtig
Aber nicht nur das: Sie sorgen auch für eine angenehme Atmosphäre. In einem Sport wie der Formel 1, in dem es auf jedes noch so kleine Detail ankommt, ist das kein unwichtiger Faktor. "Es geht vor allem darum, eine Atmosphäre zu schaffen, die kreatives Denken ermöglicht, und das war Dan und Eric von Anfang an sehr wichtig", sagt McCullough.
"Sie waren sehr zufrieden mit den Ideen und Infos, die sie bekamen, auch von den bestehenden Mitarbeitern, und sie waren wirklich zufrieden mit dem Niveau, auf dem sie arbeiten konnten. Das war gut. Diese Führung in diese Richtung, diese Konkurrenzfähigkeit und dieser Elan, das haben Eric und Dan wirklich ins Team eingebracht."
Mit dieser neuen Aufstellung ist Aston Martin über den Winter ein echter Durchbruch gelungen. Der AMR23 gilt derzeit als das zweitstärkste Auto im Feld, noch vor Ferrari und Mercedes. Mit Fernando Alonso verfügt man über einen Top-Fahrer, der das Potenzial voll ausschöpft. So ist der erste Sieg des "Aston-Martin-Weges" wohl nur eine Frage der Zeit.
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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