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Auch ohne die Williams': Rennstall will Familien-Feeling behalten

Der neue Eigentümer von Williams will auch ohne Frank und Claire das Familiengefühl behalten, das den Rennstall bislang ausgemacht hat

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Auch ohne die Williams': Rennstall will Familien-Feeling behalten

Auch nach dem Rückzug der Williams-Familie aus dem gleichnamigen Rennstall möchte der neue Eigentümer Dorilton Capital das enge Familiengefühl behalten, das das Team seit vielen Jahren ausgemacht hat. Zwar hat in Mugello 2020 eine neue Ära ohne Frank und Claire Williams begonnen, die Geschichte des Rennstalls möchte man jedoch nicht so einfach auslöschen.

"Wir und Dorilton wollen dieses liebliche Gefühl innerhalb Williams, diesen Familiengeist und die Freundlichkeit, nicht verlieren", betont Teamchef Simon Roberts gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Dafür wollen die neuen Eigentümer in neue Anlagen investieren: "Es sind einfache Dinge. Aber Dinge, die den Leuten das Arbeiten hier erleichtern."

"Wir werden eine Menge Dinge reparieren. Das geht bei Löchern im Dach los bis zu Instandhaltungsarbeiten am Windkanal, die wir jetzt eine ganze Weile nicht durchführen konnten", so Roberts weiter. "Es ist ein umfangreiches Programm mit den Leuten in der Fabrik. Alle arbeiten superhart."

Als man den Investmentplan zusammenstellte, habe man geschaut, was man bei Williams verändern muss, was man verändern kann und was man verändern sollte, um mehr Performance herauszuholen. Denn Williams fährt in der Formel 1 seit drei Jahren nur hinterher.

Roberts hofft auf Besuche von Claire Williams

"Wir sind zu 100 Prozent darauf fokussiert, Performance zu gewinnen", betont der Teamchef. "Das beinhaltet auch sicherzustellen, dass es ein großartiger Platz zum Arbeiten ist."

Claire Williams, Williams Deputy Team Principal with her father Sir Frank Williams, Team Principal

Claire Williams, Williams Deputy Team Principal with her father Sir Frank Williams, Team Principal

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Die gute Beziehung zur Williams-Familie soll dabei nicht verlorengehen. Roberts hofft, dass Ex-Teamchefin Claire Williams ab und zu vorbeikommt und bei einigen Rennen dabei ist. "Wir akzeptieren, dass man nach vorne schauen muss, aber für Claire wird immer ein Platz frei sein, um uns zu sehen."

"Wenn wir wieder in Europa sind, dann wird sie das hoffentlich tun können. Aber sie hatte eine echt harte Zeit. Und dass sie hier alles so lange zusammengehalten hat, ist fantastisch. Wir respektieren alles, was sie getan hat", so Roberts.

"Sie sind immer in unserem Herzen"

Er betont: "Wir sind immer noch Williams. Und das ist für uns ziemlich wichtig." Der Rennstall möchte weiter offen und so divers wie möglich sein und Personen mit verschiedenen Nationalitäten und Hintergründen verpflichten.

Simon Roberts

Simon Roberts führt als Teamchef das Tagesgeschäft weiter

Foto: Motorsport Images

"Und wenn wir etwas besprechen, dann schauen wir immer, was es für Frank und für Claire bedeutet. Sie sind immer in unseren Herzen."

Das Gleiche hatte zuletzt auch schon der neue CEO Jost Capito betont: "Wir werden auch bei Williams ganz klar die Geschichte behalten. Wir stehen dazu, die ist toll", stellt er klar und ergänzt: "Nur es muss jetzt 'Williams 2.0' geben, wo Williams weiterhin eine Führungsrolle in der Formel 1 hat."

Weitere Co-Autoren: Alex Kalinauckas. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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