Auch unter neuem Motorenreglement: Honda plant 2026 keine F1-Rückkehr

Honda plant aktuell keine Rückkehr in die Formel 1, auch wenn man weiter mit Red Bull zusammenarbeiten wird und ein neues Reglement ansteht

Auch unter neuem Motorenreglement: Honda plant 2026 keine F1-Rückkehr

Auch wenn Honda im kommenden Jahr weiter mit Red Bull an seinen Motoren arbeiten möchte, haben die Japaner ausgeschlossen, 2026 wieder in die Formel 1 einzusteigen. Spätestens dann soll ein neues Motorenreglement neue Hersteller in die Königsklasse locken, doch Honda wird wohl nicht dazugehören.

"Es gibt keine spezielle Kooperationsmöglichkeit für die nächste Generation an Powerunits", sagt Hondas Kommunikationsverantwortlicher Koji Watanabe auf einem Medienevent in Tokio. "All unsere Ingenieure, die am Aufbau von Red Bull Powertrains beteiligt sind, werden das 2022 übergangsweise machen, damit sie ihre Motorenabteilung gut aufbauen können."

An einem Projekt für die neue Motorengeneration könne Honda aber nicht arbeiten, selbst wenn sie darum gebeten werden. "Ich habe keine Intention, das jetzt zu tun, und es gab auch keine Anfrage", bestätigt Watanabe.

Honda wird sich nach der Saison 2021 aus der Formel 1 zurückziehen, aber weiter mit Red Bull zusammenarbeiten. Diese werden mit Red Bull Powertrains ihre eigene Motorenabteilung aufbauen und die Honda-Technologie in Eigenregie einsetzen.

2022 werden die Powerunits weiter in Japan gebaut werden, während Honda auch an der Strecke noch seine Unterstützung zugesichert hat. Danach wird Red Bull jedoch die Verantwortlichkeiten übernehmen.

Doch auch danach wird die Zusammenarbeit beider Seiten bestehen bleiben und auf andere Bereiche ausgeweitet werden - unter anderem auf das Juniorprogramm. Als Motorenhersteller in die Formel 1 zurückkehren wird Honda trotzdem wohl auf absehbare Zeit nicht.

Weitere Co-Autoren: Ken Tanaka. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
McLaren-Teamchef: Hätten mit Norris P2 in Sotschi holen müssen

Vorheriger Artikel

McLaren-Teamchef: Hätten mit Norris P2 in Sotschi holen müssen

Nächster Artikel

Nach Grosjeans Feuerunfall: Fahrer testen Handschuh-Prototypen

Nach Grosjeans Feuerunfall: Fahrer testen Handschuh-Prototypen
Kommentare laden