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Audi brennt: Nico Hülkenberg verpasst Sprint in Miami!

Nico Hülkenberg fällt vor dem Miami-Sprint mit technischem Defekt aus - nächste Panne für Audi in schwierigem Saisonstart

Audi brennt: Nico Hülkenberg verpasst Sprint in Miami!

Nico Hülkenberg musste seinen Audi vor dem Sprint in Miami abstellen

Foto: LAT Images

Bittere Nachrichten kurz vor dem Start des Sprints beim Großer Preis von Miami: Nico Hülkenberg kann nicht am Rennen teilnehmen. Der Deutsche blieb auf dem Weg zur Startaufstellung mit seinem Audi plötzlich stehen - das Auto rauchte ab und musste abgestellt werden.

Damit ist der Sprint für Hülkenberg beendet, bevor er überhaupt begonnen hat. Besonders bitter: Der Routinier hatte sich im Sprint-Qualifying auf Position zwölf qualifiziert und damit den Einzug ins SQ3 nur knapp verpasst.

Zwar gibt es im Sprint ohnehin nur für die Top 8 Punkte, doch die Ausgangslage ließ zumindest auf ein solides Ergebnis hoffen. Stattdessen sorgt ein erneuter technischer Defekt für Frust - sowohl beim Fahrer als auch beim Team.

McNish ratlos: "Müssen das Auto erst zurückbekommen"

Direkt nach dem Vorfall zeigte sich Allan McNish, Renndirektor des Audi-Formel-1-Teams, sichtlich zurückhaltend. Eine klare Ursache konnte er zunächst nicht benennen.

"Im Moment nicht. Wir hatten etwas in der Garage, von dem wir dachten, dass es behoben ist - aber offensichtlich gab es auf dem Weg zur Startaufstellung ein Problem", erklärt McNish. Entscheidend sei nun, das Auto zurückzubekommen, um eine genaue Analyse durchzuführen.

Auch mit Blick auf das anstehende Qualifying für den Grand Prix bleibt er vorsichtig: "Wir müssen das Auto erst zurückhaben, bevor wir wirklich sehen können, ob wir es rechtzeitig reparieren können." Eine schnelle Entwarnung gab es also nicht.

Wieder ein Hydraulikproblem?

Wie aus ersten Einschätzungen hervorgeht, könnte erneut ein Problem mit der Hydraulik eine Rolle gespielt haben - ein Bereich, der bei Audi in dieser Saison immer wieder auffällig war. Offiziell bestätigt ist die Ursache aber noch nicht.

Sky-Experte Timo Glock ordnet die Situation entsprechend ein. "Das ist jetzt zum dritten Mal, glaube ich, wo ein Auto nicht in das Rennen starten konnte. Die Probleme sind da, die muss man beheben", erklärt der ehemalige Formel-1-Pilot.

Besonders im Bereich der Hydraulik sieht er ein strukturelles Problem: "Das ist nichts, was man von heute auf morgen lösen kann. Und das ist zum Leidtragen von Nico, der wieder wertvolle Zeit verliert."

Nächster Rückschlag: Audi kämpft mit Zuverlässigkeit

Der Vorfall reiht sich nahtlos in eine bislang problematische Saison für Audi ein. Bereits beim Saisonauftakt in Australien konnte Hülkenberg gar nicht erst am Rennen teilnehmen - ebenfalls aufgrund technischer Schwierigkeiten.

Auch im weiteren Saisonverlauf gab es immer wieder Probleme, unter anderem beim Wochenende in China, wo die Zuverlässigkeit des Autos erneut zum Thema wurde. Der Ausfall in Miami verstärkt nun den Eindruck, dass Audi aktuell vor allem mit der Standfestigkeit seiner Komponenten kämpft.

Verpasste Chance im Sprint: Punkte ohnehin hart umkämpft

Sportlich wäre es für Hülkenberg im Sprint ohnehin eine Herausforderung geworden, sich in die Punkteränge vorzuarbeiten. Im Sprintformat der Formel 1 erhalten nur die ersten acht Fahrer Zähler - ausgehend von Startplatz zwölf wäre also ein starkes Rennen nötig gewesen.

Dennoch ist der Ausfall mehr als nur ein verpasstes Ergebnis. Gerade in engen Mittelfeld-Duellen zählt jede Rennrunde, um Daten zu sammeln und Fortschritte zu erzielen. Diese Möglichkeit geht Audi nun komplett verloren.

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