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Testbericht

Audi: Fokus auf Startübungen bei Filmtag in Monza

Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto haben in Monza zusammen 174 Kilometer abgespult - Gearbeitet wurde am sogenannten Filmtag vor allem an den Starts

Audi: Fokus auf Startübungen bei Filmtag in Monza

Nico Hülkenberg und Audi hatten in diesem Jahr bislang mit den Starts zu kämpfen

Foto: LAT Images

Audi hat in Monza am Donnerstag seinen zweiten und letzten Filmtag der Formel-1-Saison 2026 abgeschlossen. Der besondere Fokus lag dabei auf den Starts. Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto teilten sich den R26 und legten insgesamt 30 Runden (174 Kilometer) zurück, ohne dabei auf Performance zu achten.

Der eingesetzte R26 verfügte über keine neuen Teile. Stattdessen dienten die gesammelten Daten der Weiterentwicklung der Software, die die Powerunit steuert.

Die Wahl von Monza als Strecke hatte keine technischen Gründe, sondern war logistischer Natur, da es die einzige für das Team verfügbare Strecke war. Hülkenberg fuhr am Vormittag und absolvierte 15 Runden, gespickt mit Startübungen.

Drei Stellen wurden dafür genutzt: die Boxenausfahrt, die erste Schikane und die Ascari-Schikane. Die Session wurde am Vormittag kurzzeitig unterbrochen, nachdem eine Drohne auf die Strecke gestürzt war, ohne dass jemand verletzt wurde.

Am Nachmittag ging Bortoleto auf die Strecke, nachdem ein Sensorproblem überprüft worden war, das den R26 am Vormittag beeinträchtigt hatte. Der Brasilianer absolvierte ein identisches Programm wie sein erfahrener Teamkollege: 15 Runden, wobei er nur einmal auch über die Ziellinie fuhr.

Das Team um Mattia Binotto verfügt nun über eine große Datenmenge, die in der Fabrik in Neuburg zur Weiterentwicklung der Powerunit analysiert wird. In Erwartung der Vorteile durch die Einführung der ADUO (Additional Development and Upgrade Opportunities) wird der nächste Grand Prix in Miami am 3. Mai zeigen, ob die bisher eingeschlagene Entwicklungsrichtung die richtige ist.

Bei einem sogenannten Filmtag in der Formel 1 ist es den Teams erlaubt, bis zu 200 Kilometer zu absolvieren. Audi verzichtete damit in diesem Fall also auf 26 Kilometer. Zudem muss mit speziellen Demo-Reifen von Pirelli gefahren werden.

Die Starts waren in dieser Saison bislang ein großes Problem bei Audi, weshalb es keine Überraschung ist, dass man den Tag nutzte, um genau daran zu arbeiten.

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