Audi holt 17-jähriges Nachwuchstalent für das Driver Development Programme
Mit dem 17-jährigen Briten Freddie Slater hat Audi den ersten Kandidaten für das eigene Nachwuchsprogramm bekanntgegeben: Wo er in der Saison 2026 fahren wird
Freddie Slater ist der erste Kandidat für das Audi Driver Development Programm
Foto: Audi Audi
Erst vor wenigen Tagen hat Audi angekündigt, ein eigenes Nachwuchsprogramm für Fahrer und Ingenieure ins Leben zu rufen. Nun steht bereits der erste Kandidat fest: Freddie Slater, aktueller Champion der Formula Regional Europe, wird in dieser Saison als offizieller Audi-Junior seine Runden drehen.
"Es ist eine unglaubliche Ehre, der erste Fahrer zu sein, der für das Audi Driver Development Programme ausgewählt wurde", sagt der 17-jährige Brite. "Audi ist eine Marke mit einer legendären Motorsportgeschichte, und ihr Vertrauen sowie ihre Unterstützung in dieser entscheidenden Phase meiner Karriere zu erhalten, ist ein wahr gewordener Traum."
Die Verpflichtung Slaters ist die erste konkrete Maßnahme des Programms, das von Audi-Legende Allan McNish geleitet wird. "In Freddie sehen wir das enorme Potenzial eines zukünftigen Topfahrers", begründet der Schotte die Entscheidung für Slater.
"Seine bisherigen Erfolge sind beeindruckend, doch noch wichtiger sind sein Fokus, seine Entschlossenheit und seine Lernbereitschaft - alles Eigenschaften, die notwendig sind, um die Spitze unseres Sports zu erreichen. Er ist der ideale Kandidat für die erste Verpflichtung im Audi Driver Development Programme."
Slater schon mit drei Titelerfolgen im Formelsport
Mit gerade einmal 17 Jahren hat Slater bereits drei Titel im Formelsport errungen. 2024 gewann er sowohl die Formel-4-Meisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten als auch in Italien, bevor er im vergangenen Jahr die Formel-Regional-Europameisterschaft für sich entschied. Zuvor war er zudem Europa- und Weltmeister im Kartsport.

Audi hat ein eigenes Nachwuchsprogramm gestartet
Foto: Audi Revolut F1 Team
"Seine Arbeitseinstellung, seine Hingabe - er steckt wirklich in allen Details und versucht, in jedem Bereich an die Grenzen zu gehen, um alles perfekt umzusetzen", sagte sein ehemaliger Teamchef Rene Rosin noch vor einigen Wochen gegenüber Autosport, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.
"Er bringt das Team voran und ist einfach ein harter Arbeiter. Er hat die rohe Geschwindigkeit, das angeborene Talent, aber auf der anderen Seite auch diese Entschlossenheit, und er weiß genau, was er will. Das sind die entscheidenden Aspekte bei ihm."
Freddie Slater fährt 2026 in der Formel 3
Slater wird 2026 gemeinsam mit Trident in der Formel 3 antreten, vermutlich sogar in den Farben von Audi. "Gemeinsam mit einem renommierten Team wie Trident Motorsport in der Formel 3 anzutreten und dabei die Rückendeckung des Audi Revolut F1 Teams zu haben, ist eine enorme Chance", sagt der Brite.
"Ich bin voll darauf fokussiert, hart zu arbeiten und diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zu meinem Ziel - der Formel 1 - bestmöglich zu nutzen." Die Unterstützung durch Audi könnte für Slater ein entscheidender Gamechanger auf seinem Weg in die Königsklasse sein.
"Wir werden ihm die Werkzeuge, das Mentoring und die Unterstützung bieten, die er benötigt, um erfolgreich zu sein, wenn er mit Trident Motorsport den nächsten Schritt in die Formel 3 geht", sagt McNish. "Dies ist der erste Baustein für unsere Zukunft - auf und neben der Strecke."
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