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Auch beim Großen Preis von Österreich konnte keiner der beiden Audi-Piloten WM-Punkte für den Rennstall mit den vier Ringen einfahren

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Beim Grand Prix von Österreich konnte Audi keine WM-Punkte einfahren

Foto: Formel 1

Beim Großen Preis von Österreich konnte Audi keine WM-Punkte einfahren. Während für Gabriel Bortoleto am Ende Platz elf zu Buche steht, kam Nico Hülkenberg auf dem Red-Bull-Ring als Zwölfter ins Ziel. In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft bleibt der Rennstall mit den vier Ringen somit Neunter.

Auf eine Nachfrage nach dem Rennen, ob die Pace im Grand Prix vielleicht zu langsam war, antwortet Hülkenberg gegenüber unserem Schwesterportal Motorsport.com: "Ich bin da anderer Meinung."

"Wenn du von hinten startest, dann ist es natürlich schwer, nach vorne zu kommen", erklärt der 38-Jährige. "Wir haben mit einem späten ersten Stopp versucht, ein Reifen-Delta für später herzustellen. Und ich glaube, das hätte irgendwo auch funktioniert, aber vielleicht auch nicht."

Dabei bezieht sich Hülkenberg auf die vielen blauen Flaggen im Rennverlauf. Durch die starke Pace der Top 8 war es für Mittelfeld-Teams wie Audi schwer, Pläne wie die angestrebte Strategie gegen Rennende umzusetzen.

Beide Piloten waren, wie fast alle anderen Fahrer im Feld, mit einer Zweistoppstrategie unterwegs. Bortoleto kam nach 17 Runden auf den Softs an die Box, um sich einen Satz der Medium-Pirellis zu holen.

Hülkenberg hingegen startete auf dem Medium-Reifen und blieb damit bis Runde 21 auf der Strecke. Nach ihren jeweils zweiten Stints gab es für beide Audi-Piloten im Schlussspurt harte Reifen.

Dennoch betont Hülkenberg: "Von dem, was ich gehört habe, war die Pace in freier Fahrt wirklich stark. Ich glaube, wenn wir neben oder vor den Racing Bulls starten können, dann haben wir auch die Möglichkeit, mit ihnen mitzuhalten."

In Spielberg konnten Liam Lawson und Arvid Lindblad WM-Punkte für die Racing Bulls einfahren. Am Ende lag Bortoleto über zehn Sekunden hinter dem Rookie.

Bei Sky Sport F1 betont Hülkenberg zudem: "Im Rennen fühle ich mich am Wochenende wohler, als im Qualifying. Und ich glaube, meine Pace war über das Rennen hinweg recht stark. Aber leider [gab es dafür] keine Belohnung."

Für Hülkenberg ist der zwölfte Platz in Spielberg besonders bitter. Bis dato konnte der Audi-Pilot in der Saison 2026 keinen einzigen Punkt für das ehemalige Sauber-Team einfahren. Auf die Frage, ob man vor allem an der Power-Unit arbeiten muss, um in puncto Pace größere Fortschritte zu erzielen, antwortet Hülkenberg:

"Ich denke, daran müssen wir weiterhin arbeiten, aber das gilt auch für das Chassis und die Aerodynamik. Weißt du, es ist nicht so, als ob wir uns ausruhen und darauf warten können, dass die Power-Unit-Abteilung all unsere Probleme für uns löst. Wir müssen mit voller Konzentration an beiden Fronten arbeiten."

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