Auf Teststrecke in Fiorano: Ferrari absolviert Shakedown mit dem SF-26
Ferrari hat auf der hauseigenen Strecke in Fiorano einen Shakedown mit dem SF-26 durchgeführt - So liefen die ersten Runden für Lewis Hamilton und Charles Leclerc
Lewis Hamilton fährt den Ferrari SF-26 beim Shakedown in Fiorano
Foto: Federico Federico
Ferrari hat am Freitagvormittag auf der hauseigenen Teststrecke in Fiorano den ersten Shakedown mit dem neuen SF-26 durchgeführt, der am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Aufgrund des Reglements durften Lewis Hamilton und Charles Leclerc allerdings nicht mehr als fünf Runden fahren.
Um 10:26 Uhr öffneten sich die Tore der Ferrari-Garage. Unter graublauem Himmel und bei der für diese Jahreszeit typischen Feuchtigkeit der Po-Ebene rund um Modena hatten sich mehrere tausend Tifosi entlang der Zäune versammelt, um die ersten Meter des neuen Boliden für die Saison 2026 live zu verfolgen.
Als Erster brachte Lewis Hamilton den SF-26 auf die Strecke, begleitet vom Jubel der Menge und auf noch feuchtem Asphalt. Wie bei solchen Shakedowns üblich und vom sportlichen Reglement vorgesehen, war der Bolide mit Pirelli-Demoreifen ausgerüstet. Hamilton nutzte die aktive Aerodynamik, was vor allem am Frontflügel deutlich zu erkennen war.
Nach Abschluss der ersten Runde stellte der siebenfache Weltmeister den Wagen allerdings auf der Start-Ziel-Geraden ab, woraufhin die Mechaniker ihn zurück in die Garage schoben. Anschließend nahm auch Teamkollege Charles Leclerc für wenige Runden im Cockpit Platz. Entgegen erster Berichte über technische Probleme verlief der Shakedown wie geplant.
Ferrari bestätigte anschließend ausdrücklich, dass keinerlei Schwierigkeiten aufgetreten seien. Dass nur so wenige Runden gefahren wurden, lag dabei nicht an der Technik, sondern am Reglement: Insgesamt durfte die Scuderia beim Shakedown nicht mehr als 15 Kilometer absolvieren, was auf der 2.976 Meter langen Strecke nur fünf Runden entspricht.
Vor ihren Einsätzen im SF-26 hatten Hamilton und Leclerc die Strecke zunächst mit Straßenfahrzeugen inspiziert. Ziel war es, die Bedingungen zu prüfen und ein erstes Gefühl für das Gripniveau zu erhalten, das sie später im Formel-1-Boliden erwarten würde.
Der Gesamteindruck des ersten Auftritts des Ferrari SF-26 fiel offenbar positiv aus. Der Bolide wird nun nach Barcelona gebracht, wo ab Montag (26. Januar) hinter verschlossenen Türen die offiziellen Testfahrten der Formel 1 stattfinden werden.
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