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Aufnahmen aus dem Windkanal: Formel 1 zeigt neues Auto für 2021

Die Formel 1 veröffentlicht Aufnahmen des neuen 2021er-Autos aus dem Windkanal: Abtriebsverlust soll auf fünf bis zehn Prozent minimiert werden

Aufnahmen aus dem Windkanal: Formel 1 zeigt neues Auto für 2021

Die Formel 1 hat erstmals Bildmaterial vom neuen Konzeptfahrzeug für die Saison 2021 veröffentlicht. Das Material zeigt ein Modell im Maßstab 1:2, das im Windkanals von Sauber in der Schweiz getestet wurde. Es sind die ersten echten Bilder vom neuen Technischen Reglement, das die Formel 1 2021 in eine neue Ära führen soll.

Die Königsklasse will dann für die Fans wieder attraktiver werden, weil die neue Aerodynamik inklusive Ground-Effekt dafür sorgen soll, dass die Fahrzeuge wieder besser hintereinander herfahren können. Erste CFD-Tests (Computational Fluid Dynamics) legen diesen Schluss laut Nikolas Tombazis, dem FIA-Technikchef für Formelboliden, nahe.

Dort habe sich gezeigt, dass der Abtriebsverlust hinter einem anderen Auto fünf bis zehn Prozent beträgt, während es aktuell 45 Prozent sind. Die Tests im Windkanal hätten diese Daten nun belegt: "Das CFD war korrekt, es gab keine großen Überraschungen", sagt er gegenüber 'formula1.com'.

Auffällig ist beim neuen Fahrzeug auch der Bereich der Windabweiser. Ist dieser bei den aktuellen Boliden mit Flügelchen nur so vollgestopft, ist er ab 2021 schlicht gehalten. Auch das soll für engeres Racing zwischen den Fahrzeugen sorgen.

 

Ein weiterer interessanter Bereich ist der Frontflügel, dessen Hauptplatten nun direkt an der Nase des Boliden anliegen. Waren bislang fünf Flügelelemente erlaubt, so sind es ab 2021 nur noch drei. Die neue Aufmachung soll den Y250-Wirbel eliminieren, der gerne dazu genutzt wird, um eine Barriere zwischen der Verwirbelung von den Reifen und dem Unterboden zu erschaffen.

Auch der Heckflügel wurde neu designt, um die Verwirbelungen für den Hinterherfahrenden zu reduzieren.

"Der wichtige Punkt ist, dass wir versuchen, die Verluste zu reduzieren, die das nachfolgende Auto hätte", sagt Tombazis. "Indem wir die Aerodynamik des führenden Autos vereinfachen, hat es nicht mehr so viele Möglichkeiten, um die Verwirbelungen zu kontrollieren. Auf der anderen Seite ist das nachfolgende Auto ohne die kleinen, sensiblen Hilfsmittel nicht mehr so anfällig für Störungen."

Weitere Änderungen betreffen neue Radabdeckungen für die 18-Zoll-Felgen und eine neue Halo-Verkleidung, die sich besser in das Design des Autos einfügen soll.

Formel-1-Technikchef Pat Symonds zeigt sich begeistert von den Ergebnissen: "Das übertrifft meine Erwartungen, als wir mit dem Projekt begonnen haben", sagt er. "Mit den aktuellen Konfigurationen ist das Ergebnis außergewöhnlich."

Dabei lobt er auch die Mithilfe der aktuellen Teams, die in den Prozess mit eingebunden waren. "Die Team mit dem entsprechenden Ressourcen haben für uns an einer Reihe von Projekten gearbeitet und sind umfänglich über den Stand informiert", so Symonds. "Aller paar Monate haben wir Meetings, wir senden ihnen unsere Geometrie, sie testen das mit ihrem eigenen CFD-Umfeld und geben uns dann Feedback."

Eigentlich sollte das Reglement für 2021 bereits im Juni stehen. Doch weil man noch Zeit brauchte, um daran zu arbeiten, wurde die Deadline auf Oktober verschoben.

Mit Bildmaterial von Motorsport Network.

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Urheber Norman Fischer