Aufwärtstrend bei Kimi Räikkönen: "Viele Kleinigkeiten" ausschlaggebend

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Aufwärtstrend bei Kimi Räikkönen:
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
09.09.2016, 14:11

Kimi Räikkönen betont, dass Detailveränderungen bei Ferrari den Ausschlag gegeben haben, um auf Augenhöhe mit Sebastian Vettel fahren zu können.

Kimi Räikkönen, Ferrari
Auto von Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Fahrerparade: Kimi Räikkönen, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

In der Formel-1-Saison 2015 tat sich Kimi Räikkönen schwer, das Tempo seines Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel mitzugehen.

Im Qualifying-Duell unterlag der Finne im ersten Jahr der Zusammenarbeit mit dem Deutschen deutlich mit 4:15. In der WM-Wertung sah es ähnlich aus: Vettel, der drei Saisonsiege holte, wurde mit 278 Punkten WM-Dritter. Hingegen schloss der sieglos gebliebene Räikkönen mit 128 Punkten Rückstand auf Vettel auf Gesamtrang vier ab.

Nun, im zweiten Jahr als Teamkollegen, sieht der Vergleich Räikkönen vs. Vettel anders aus. Im Qualifying-Duell steht es nach 14 Stationen der Saison 2016 ausgeglichen 7:7. In der WM-Wertung hat Räikkönen als aktueller Fünfter gerade mal sieben Punkte Rückstand auf Vettel, der Vierter ist. Was hat den Aufschwung beim "Iceman" aus Finnland bewirkt?

"Es ist eine Kombination vieler kleiner Dinge", sagt Räikkönen. "Das Auto muss natürlich gut sein, um eine gute Rundenzeit erzielen zu können und die Gruppe von Leuten, mit der ich zusammenarbeite, ist auch gut. Es sind so viele kleine Dinge, die zusammenpassen müssen. Wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt, wirkt sich das sofort auf die Rundenzeit aus – sei es auf eine Runde gesehen oder auf die Renndistanz gesehen."

Fotos: Kimi Räikkönen in der Formel-1-Saison 2016

Nach zwei problembehafteten Jahren an der Seite von Fernando Alonso (2014) und Vettel (2015) habe man in der Räikkönen-Box "viel gelernt und viele Dinge richtiger gemacht", wie der Weltmeister von 2007 betont. Am Ziel angekommen sei man aber noch lange nicht. "Das Fahren ist ganz okay, aber ich glaube schon, dass wir uns in vielen kleinen Details noch weiter verbessern können. Denn erst wenn man sich im Auto richtig wohlfühlt, kann man auch angreifen", so Räikkönen.

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