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Ayao Komatsu: Haas ist jetzt mit den gleichen Leuten wie davor erfolgreich

Haas hat sich seit dem Abgang von Günther Steiner personell kaum verändert - Dennoch scheint das Team an Schwung gewonnen zu haben

Ayao Komatsu: Haas ist jetzt mit den gleichen Leuten wie davor erfolgreich

Ayao Komatsu hat bei Haas seit seiner Beförderung zum Teamchef kaum personelle Veränderungen vorgenommen. Das Formel-1-Team arbeitet also seit dem Abgang von Günther Steiner mit dem gleichen Personal, und dennoch hat der Rennstall einen Weg gefunden, die Leistung seiner Boliden deutlich zu steigern. Laut Komatsu war es wichtig, die Strukturen zu ändern.

"Es ist alles Teamarbeit", sagt der neue Haas-Strippenzieher. "Deshalb bin ich so glücklich. Das sollte uns mehr Selbstvertrauen geben. Wir haben gezeigt, dass wir die Leistung unseres Autos verbessern können, und das sollte jedem im Team viel Selbstvertrauen geben."

Der Teamchef stellt klar, dass Haas "talentierte" Leute im Team habe, die nur strukturiert an die Arbeit herangeführt werden müssten. "Das ist ein Problem des oberen Managements", sagt er. "Als wir das gelöst hatten und sie an die Arbeit gingen, kamen die Ergebnisse." Laut Komatsu ist Haas nicht gewachsen, und es hat auch keine großen Personalveränderungen gegeben. Derzeit stellt Haas neue Mitarbeiter ein, aber von einer relevanten Expansion kann keine Rede sein.

"Wir haben die gleichen Ressourcen wie vergangenes Jahr", so der Japaner weiter. "Es sind mehr oder weniger die gleichen Leute. Und das ist das, was wir leisten können. Unglaublich, oder? Wir haben den Turnaround geschafft und das fühlt sich gut an. Ich glaube, wir haben gute Leute in unseren Reihen. Ich war frustriert und es tat mir leid, dass unsere Leute so eine schlechte Presse hatten."

Was genau das Erfolgsgeheimnis ist, weiß Komatsu nicht. "Wir arbeiten einfach zusammen", sagt er. Auch das Tempo der Upgrades habe sich nicht sonderlich verbessert. Allein die Tatsache, dass das Team zusammensteht und die Aufgaben Hand in Hand erledigt, scheint bei Haas etwas ausgelöst zu haben, das zu besseren Ergebnissen führt.

Außerdem habe Komatsu die Kultur im Team verändert: Transparenz und eine Arbeitsweise, bei der niemand den Schwarzen Peter zugeschoben bekommt, waren die Schlüssel zum Erfolg. So könnten die Mitarbeiter frei und kreativ arbeiten, genau das, was sich der neue Teamleiter Haas wünscht. Gleichzeitig bremst der Haas-Teamchef aber auch die Euphorie für den Rest der Saison.

"In Budapest brauchen wir viel Abtrieb, aber den haben wir nicht", sagt er. "Wir haben in Ungarn das gleiche Abtriebsniveau wie in Monaco." Haas hat das Paket verbessert, um einige Kurven schneller fahren zu können, aber das reicht nicht, um in Budapest voll bei der Musik zu sein. Dennoch rechnet sich der Rennstall immer noch Chancen auf den einen oder anderen Punkt aus.

"Wenn wir keine Punkte holen, stehen wir auf Platz elf oder zwölf. Aber wir waren immer da und das ist wichtig. Egal wie die Strecke ist, wir sind da. Wenn etwas passiert, können wir Punkte holen", so Komatsu. "Selbst wenn nichts passiert, sind wir in der Lage, Punkte zu holen."

Haas holte mit Nico Hülkenberg zuletzt zwei sechste Plätze. Der Deutsche fuhr in dieser Saison bereits fünfmal in die Punkte. Fünfmal wurde er Elfter. Sein Teamkollege Kevin Magnussen kam zweimal in die Punkte und wurde fünfmal Zwölfter. In der Konstrukteurswertung liegt Haas vor Alpine, Williams und Sauber auf Rang sieben.
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