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Der Schlusstag in Barcelona geht mit einer neuen Bestzeit von Lewis Hamilton zu Ende - Audi schafft endlich einmal viele Runden

Barcelona, Tag 5: Lewis Hamilton setzt mit neuer Bestmarke den Schlusspunkt!

Lewis Hamilton war der Schnellste der ersten Testwoche in Barcelona

Foto: Ferrari Ferrari

Die Shakedown-Woche in Barcelona (den letzten Tag im Liveticker nachlesen) geht mit einer neuen absoluten Bestzeit von Lewis Hamilton zu Ende. Informationen von SoyMotor.com zufolge fuhr der Ferrari-Pilot kurz vor Feierabend eine Runde von 1:16.348 Minuten und schnappte Mercedes damit noch die Spitzenzeit der Woche um eine Zehntelsekunde weg.

Allerdings waren viele Piloten gegen Ende der Session auf weichen Reifen unterwegs, was der Performance natürlich zuträglich ist. Zudem war Mercedes als bisherige Messlatte am letzten Tag gar nicht mehr unterwegs, da man seine drei verfügbaren Tage bereits zuvor verbraucht hatte.

Dennoch war es für Ferrari insgesamt ein gelungener Tag. Bereits am Vormittag hatte Teamkollege Charles Leclerc in 1:16.653 die Bestzeit der ersten Tageshälfte geholt und 78 Runden abgespult, sodass Ferrari insgesamt problemlos durch den Tag kam.

"Es war wieder gut", fasst der Monegasse zusammen. "Wir sind unser Programm durchgegangen, haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, und haben auch ein bisschen mehr gepusht."

"Es war schön, das Limit dieses Autos ein wenig zu spüren und auch ein bisschen mehr darüber zu verstehen", sagt er. "Ich bin glücklich, weil wir wieder unser Programm absolviert und alles getan haben, was wir wollten."

McLaren auf Rang zwei

Platz zwei ging an den amtierenden Weltmeister Lando Norris, der am Nachmittag mit 1:16.594 Minuten knapp an der Wochenbestzeit gescheitert war und 83 Runden drehte. Auch der Brite hatte am Mittag von seinem Teamkollegen Oscar Piastri übernommen, der am Vormittag 80 Runden geschafft hatte und eine Zeit von 1:17.446 Minuten gefahren war.

"Heute war ein wesentlich reibungsloserer Tag als unsere ersten beiden", sagt Piastri. "Es war gut, eine solide Anzahl an Runden auf das Konto zu bringen und einen Rhythmus zu finden. Ich beginne zu spüren, wie das Auto wirklich ist, und wir haben bereits eine Vielzahl von Konfigurationen und Einstellungen ausprobiert, um zu verstehen, wie es sich für ein Rennwochenende verhält."

Doch er sagt auch: "Es gibt noch viel zu lernen, besonders auf der Seite der Antriebseinheit. Wir haben auch einige Unterschiede zum letzten Jahr am Chassis festgestellt, da das Auto mehr Abtrieb hat; sich an diese Balance zu gewöhnen, war also ein wichtiger Schwerpunkt."

Verstappens Fazit: "Ziemlich ordentlich"

Hinter Ferrari und McLaren sortierte sich Ex-Weltmeister Max Verstappen mit seinem Red Bull ein: Ihm fehlten 1,2 Sekunden auf die Spitze, und mit knapp 120 Runden lag der Niederländer auch kilometertechnisch nur im Mittelfeld.

Sein Fazit: "Insgesamt ziemlich ordentlich. Ich meine, am ersten Vormittag bin ich nicht zu allzu vielen Runden gekommen, im Grunde auch wegen des Wetters, aber heute war es gut. Ich bin viele Runden gefahren, wir haben viel gelernt, es gibt immer noch viele Dinge, die wir uns anschauen und besser machen wollen. Aber ich schätze, das ist normal."

"Und allgemein ist es für uns mit dem neuen Motor sehr schön, diese Anzahl an Runden geschafft zu haben, und es ist ein guter Start für uns", so der Niederländer.

Viele Kilometer für Haas und Alpine

Deutlich mehr Kilometer schafften dafür Alpine und Haas: Die Franzosen, bei denen Pierre Gasly im Auto saß, kamen laut eigenen Angaben auf 164 Runden, bei Haas, die mit ihren beiden Fahrern Esteban Ocon und Oliver Bearman am Start waren, waren es sogar stolze 190!

Für die Amerikaner war das nach dem problematischen Mittwoch wichtig: "Wir haben die benötigten Ersatzteile gestern erst recht spät erhalten, aber die Vorbereitung des Autos über Nacht war brillant - wir waren heute um 9 Uhr bereit loszufahren", lobt Teamchef Ayao Komatsu. "Wir haben uns an unser Programm gehalten und wirklich viel gelernt."

"Heute ging es nicht nur um die Quantität der Runden, sondern um die Qualität der Runden, und das ist ein positiver Aspekt für uns", sagt der Japaner.

Erst Probleme, dann viele Runden bei Audi

Einige Probleme gab es hingegen wieder bei Audi. Zwar fuhr Gabriel Bortoleto noch vor dem Mittagessen 66 Runden (und damit fast so viele wie beim bisherigen Tagesrekord des Teams), doch erneut wurden die Deutschen von einigen Schwierigkeiten begleitet.

"Wir haben zu Beginn des Tages ein paar Stunden durch einige Probleme verloren, die wir hatten, aber sobald wir diese behoben hatten, haben wir eine Reihe guter Runden gedreht", sagt Bortoleto, der den Tag trotzdem als "positiv" empfindet.

"Natürlich waren es nicht so viele, wie ich gerne hätte, aber für mich ist es bereits ein Anfang, da ich am ersten Tag fast überhaupt nicht gefahren bin", so der Brasilianer, der am Montag auf 28 Runden kam. "Aber ja, es war sehr positiv, unser Auto ein bisschen besser verstehen zu lernen und einige Kilometer mit unserem Auto und der Power Unit zu sammeln."

Nico Hülkenberg kam am Nachmittag auch auf knapp 80 Umläufe, sodass Audi ein gelungener Testabschluss gelang. Die Zeit von 1:19.870 brachte ihn auf Rang neun. "Für Neulinge mit einer neuen Antriebseinheit wussten wir natürlich, dass es holprig werden würde und dass es Probleme geben wird", sagt der Deutsche. "Aber wir haben uns durchgearbeitet und werden das auch weiterhin tun."

"Es war sicherlich einer unserer besseren Tage oder sogar unser bester Tag hier in dieser Woche", lobt er. "Für uns ist wichtig, diese Art von Laufleistung zu erreichen."

Cadillac glänzt nicht

Hinter ihm und Teamkollege Bortoleto sortierte sich Fernando Alonso ein. Aston Martin hatte am Donnerstag nur fünf Runden mit dem neuen AMR26 geschafft und war keine relevante Zeit gefahren, am Freitag kamen immerhin 61 Runden hinzu und eine Zeit, die 4,4 Sekunden hinter der Spitze lag.

"Ich weiß, dass einige Teams bereits Anfang Januar Filmtage oder Shakedowns absolviert haben und dann die ganze Woche hier in Barcelona waren, aber für uns war es wirklich der allererste Tag", betont der Spanier. "Daher denke ich, dass wir einen positiven Tag hatten. Über 60 Runden, und das Auto reagiert gut. Es war der erste Tag, und da kommt noch mehr."

Schlusslicht war erneut Neuling Cadillac, die noch eine weitere Zehntelsekunde langsamer waren. Auch die Amerikaner kamen mit Valtteri Bottas am Steuer nur auf etwas mehr als 50 Runden, trotzdem zieht Teamchef Graeme Lowdon eine positive Bilanz.

"Ich bin wirklich glücklich darüber, wie die Dinge gelaufen sind", sagt er. "Wir haben uns stetig durch all die üblichen kleinen Probleme und Ähnliches gearbeitet, die man bei einem brandneuen Auto findet. Aber man muss auch bedenken, dass es erst der vierte Tag ist, an dem dieses Team sein Formel-1-Auto einsetzt."

"Aber jeden Tag werden wir effizienter, die Abläufe funktionieren gut und die Leute arbeiten extrem gut zusammen, worüber ich wirklich, wirklich glücklich bin", so Lowdon weiter. "Wir sind also ermutigt; es gibt noch viel Arbeit zu tun, aber das gilt für alle Teams in der Boxengasse. Ich denke jedoch, dass wir mit einem wirklich positiven Gefühl nach Bahrain reisen werden."

Ab nach Bahrain!

Damit ist die durchaus seltsame Shakedown-Woche beendet. Alle Teams mit Ausnahme von Williams konnten in Spanien auf die Strecke gehen, mit Ausnahme von Aston Martin haben alle Rennställe auch ihre vollen drei Tage ausgeschöpft.

Jetzt gilt es für die Teams erst einmal, ihre gesammelten Eindrücke zu verarbeiten, bevor es für zwei weitere Wochen nach Bahrain geht. Dort finden vom 11. bis 13. und vom 18. bis 20. Februar zwei dreitägige Testfahrten statt, bei denen das Thema Performance durchaus stärker zum Tragen kommen könnte.

Zumindest wird es dann endlich wieder richtige Informationen geben, nachdem in Barcelona so viel wie möglich geheim gehalten wurde. In Bahrain werden die Testfahrten dann auch wieder auf F1TV übertragen: in der ersten Woche zumindest in der Schlussphase, bevor die finale Woche in voller Länge zu sehen sein wird.

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