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Barcelona-Zukunft: Streckenchef sieht keinen Grund zur Panik

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Barcelona-Zukunft: Streckenchef sieht keinen Grund zur Panik
Autor:
Co-Autor: Jacobo Vega

Vieles deutet darauf hin, dass der Grand Prix von Spanien vom Formel-1-Kalender 2020 verschwinden könnte, der Veranstalter gibt die Hoffnung aber nicht auf

Genau wie Hockenheim bangt derzeit auch Barcelona um seinen Platz im Rennkalender der Formel-1-Saison 2020. Der Vertrag des Circuit de Barcelona-Catalunya mit Rechteinhaber Liberty Media läuft mit dem Grand Prix von Spanien 2019 aus. Was danach kommt, ist unklar.

Formel-1-Boss Chase Carey hat diese Woche bei einer Investorenkonferenz angekündigt, dass es auch 2020 voraussichtlich 21 Termine geben wird. Ein neuer Grand Prix in Vietnam (Hanoi) ist bereits fixiert, ein weiterer in den Niederlandern (Zandvoort) im Gespräch. Das würde bedeuten, dass ein bis zwei bestehende Verträge - fünf davon laufen am Jahresende aus - nicht verlängert werden können.

Aber Vicens Aguilera, Präsident des Circuit de Barcelona-Catalunya, ist guter Dinge, dass es zu einer Einigung kommen wird: "Wir haben noch Zeit für Verhandlungen", sagt er gegenüber 'Motorsport.com'. "Es ist reiner Zufall, dass der Grand Prix gerade stattfindet, während dieser Prozess läuft. Nach dem Wochenende werden wir die Gespräche fortsetzen."

Es sei "nicht leicht", einen neuen Vertrag zu verhandeln, räumt der Spanier ein, es sei aber grundsätzlich kein akuter Zeitdruck gegeben: "Wir haben keine Deadline. Ich weiß aber, dass wir nicht ohne eine Lösung in den Sommer gehen können." Das wäre alleine schon wegen des Ticketvorverkaufs kein Wunschszenario.

Kaum Konkurrenz in Spanien und Portugal

Aber: "Wenn es zusätzliche Zeit erfordert, einen Deal zu bekommen, dann werden wir das akzeptieren. Das Ziel ist, eine für beide Seiten vernünftige Vereinbarung zu treffen. Und wenn wir klug genug sind, wird uns das auch gelingen", sagt Aguilera.

Positiv für Barcelona: Auf der Iberischen Halbinsel gibt es kaum Konkurrenz, was potenzielle Formel-1-Strecken angeht. Das Gerede über einen neuen Stadtkurs in Madrid hält Aguilera ebenso für unrealistisch wie einen Wechsel nach Jerez: "Die können ja schon die Gebühr für die Motorrad-WM kaum aufbringen. Wie soll das dann in der Formel 1 gehen?"

Gegenüber 'RaceFans' zeigt er sich daher optimistisch, was Barcelonas Verhandlungsposition angeht: "Wenn es eine Frage von Ja oder Nein ist, dann glaube ich Stand heute, dass unsere Chance größer als 90 Prozent ist." Auch ohne Fernando Alonso, der die Formel-1-Begeisterung in Spanien erst entfacht hat.

Termin im Mai ist Wunsch, aber kein Muss

Barcelona wünscht sich im Idealfall einen mehrjährigen Vertrag und eine Beibehaltung des traditionellen Termins im Mai. Aber: "Zuerst einmal müssen wir den Vertrag abschließen, dann können wir über das Datum reden. Der Termin im Mai hat für uns Tradition." Eine Verlegung wäre aber trotzdem "kein Anlass zur Sorge", versichert Aguilera.

Unter den Fahrern sind die Reaktionen auf den möglichen Verlust von Barcelona als Grand-Prix-Standort gemischt. Für Pierre Gasly wäre das "ein Schock", und Lokalmatador Carlos Sainz sagt: "Der Grand Prix von Spanien hat so viel Geschichte. Diese Stadt und diese Strecke verdienen einen Platz in der Formel 1. Es wäre schade, Barcelona zu verlieren."

Andere sehen das Thema entspannter: "Die Strecke gehört nicht zu meinen Favoriten", meint etwa Romain Grosjean. "Dafür haben wir hier einfach zu viele Runden gedreht. Es müssen mehr als 10.000 sein!" Gleichzeitig räumt der Haas-Pilot ein: "Die Atmosphäre wird mir fehlen."

Sebastian Vettel meint: "Zum Testen würden wir ja wahrscheinlich trotzdem herkommen." Und Max Verstappen wäre ein Rennen in Zandvoort naturgemäß wichtiger als eins in Barcelona. Der Red-Bull-Pilot sagt: "Vielleicht kommt Barcelona ja in Zukunft zurück. Ist in Zandvoort ja genauso! Die waren auch eine Weile weg vom Fenster ..."

Weitere Co-Autoren: Erwin Jaeggi. Mit Bildmaterial von LAT.

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