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Beinahe-Katastrophe in Monaco: FIA legt Streckenposten-Bericht vor

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Beinahe-Katastrophe in Monaco: FIA legt Streckenposten-Bericht vor
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, Featured writer
06.06.2019, 21:33

Die Streckenposten hatten in Monaco mächtig Glück: Jetzt will die FIA dafür sorgen, das Vorfälle wie mit Sergio Perez nicht mehr vorkommen können

Die FIA wird nach den Vorkommnissen von Monaco verstärkt darauf achten, dass Streckenposten die Strecke nicht ohne Genehmigung betreten. Zwei Marshalls hatten beim vergangenen Rennen in Monaco mächtig Glück, dass sie nicht von Sergio Perez erwischt wurden, als sie dem Mexikaner in der Boxenausfahrt vor das Auto liefen - es heißt, dass sie den Kurs ohne Erlaubnis der Rennleitung betreten hatten.

Damit sich ein solcher Vorfall nicht noch einmal wiederholt, trifft die FIA verschärfte Maßnahmen. Den Streckenposten wird noch einmal verstärkt nahegelegt, dass sie den Kurs nicht ohne ausdrückliche Genehmigung betreten sollen. Dazu möchte die FIA den Arbeitern das Videomaterial aus Perez' Auto vorspielen, um zu zeigen, was passiert, wenn sie diese Anweisung missachten.

Ein entsprechender Bericht der Vorfälle soll auch FIA-Präsident Jean Todt und Motorsport-Generalsekretär Peter Bayer vorgelegt werden. Renndirektor Michael Masi hat den Teamvertretern derweil am Donnerstag in Montreal die Ergebnisse der Untersuchung mitgeteilt und was die Behörde dagegen unternehmen möchte.

Kurioserweise wurde die Rennleitung in Monaco erst rund 90 Minuten nach dem Rennen auf den Vorfall aufmerksam gemacht - und zwar von Perez selbst. Der Mexikaner musste wegen seinem Zwischenfall mit Kevin Magnussen ohnehin zu den Kommissaren und brachte das Thema dort zur Ansprache.

 

Für ihn war die Angelegenheit brenzlig, denn er war trotz der Safety-Car-Phase nicht auf die Streckenposten gefasst, als er aus der Box rausfuhr. "Alles ging so schnell. Ich habe gesehen, dass einer weggerannt ist und der andere rechtzeitig stoppen konnte. Wenn er sich bewegt hätte, hätte ich nicht ausweichen können", so Perez.

Hinzu kam, dass er so schnell wie möglich bis zur Safety-Car-Linie 2 fahren wollte, weil die Fahrer trotz Neutralisation bis dorthin beschleunigen können. "Ich habe gebremst, aber gleichzeitig wollte ich sicherstellen, dass ich die Räder nicht blockiere, damit ich noch lenken kann."

"Ich finde, das war eine ernste Sache", fügt er an. "Wir müssen uns das für die Sicherheit der Marshalls und der Fahrer noch einmal anschauen. Manchmal können Dinge sehr schieflaufen, wenn man nicht richtig folgt", so der Racing-Point-Pilot. "Wir müssen schauen, was das Beste ist, damit wir sicherstellen, dass so eine Situation nie wieder auftritt."

Mit Bildmaterial von LAT.

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