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Berger: Hätte mir gewünscht, dass "Schumis" Rekord länger hält

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Berger: Hätte mir gewünscht, dass "Schumis" Rekord länger hält
Autor:
Co-Autor: Sven Haidinger

Gerhard Berger bewundert Lewis Hamilton für seine Leistung, hätte sich aber gewünscht, dass die Rekorde von Michael Schumacher länger halten

Dass Lewis Hamilton die 91 Grand-Prix-Siege von Michael Schumacher bereits nach so kurzer Zeit wieder geknackt hat, daran hätte Ex-Pilot Gerhard Berger nicht geglaubt. "Das ist eigentlich unglaublich", sagt der Österreicher im Rahmen einer Pressekonferenz - und für ihn auch ein bisschen schade.

Denn Berger hätte sich gewünscht, dass Schumacher so lange wie möglich der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten bleibt - "einfach aufgrund seines Schicksals, das so dramatisch ist, dass einem jedes Mal fast die Tränen kommen, wenn man darüber nachdenkt oder darüber redet", sagt der heutige DTM-Boss.

Dennoch muss auch er den Leistungen des Mercedes-Piloten Respekt zollen. "Lewis Hamilton ist ein ganz außerordentlicher Rennfahrer", betont Berger. "Er hat einfach x-mal bewiesen, dass er diese Weltmeisterschaften verdient. Ich glaube, das ist ein Kampf zweier Giganten, den wir alle auf gleicher Ebene noch viele Jahre lang diskutieren werden."

Er selbst könne auch nicht sagen, wer der Bessere von den beiden ist. Das könne man wahrscheinlich nicht einmal, wenn man beide absolut fit in das gleiche Auto setzen würde aktuell. "Ich glaube, das sind zwei solche Giganten, dass man es einfach dabei lassen muss, dass sie in unserem Sport die Leute sind, die den Sport am meisten geprägt haben", so Berger.

Seine absolute Nummer 1 ist aber weder Schumacher noch Hamilton. Es ist Ayrton Senna, an dessen Seite er bei McLaren drei Jahre lang fuhr. "Ayrton ist früh gestorben, hat bis dorthin aber noch alle Rekorde in der Hand gehabt", sagt Berger. Er ist überzeugt davon, dass der Brasilianer ohne seinen Unfall die Rekorde aufgestellt hätte.

Denn Senna saß 1994 bei Williams in dem Auto, das es auch in den kommenden Jahren noch zu schlagen galt. "Ich glaube einfach, dass Ayrton in den Folgejahren sehr oft Weltmeister geworden wäre. Dann hätte die Zählung wieder anders ausgeschaut", sagt er. "Ich habe sie alle sehr nahe erlebt. Für mich war Ayrton nachwievor der beste Rennfahrer, den ich gesehen habe."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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