Berger über Mercedes-F1-Fahrer 2017: "Ich hätte Wehrlein genommen"

Der ehemalige Formel-1-Fahrer und Teamchef Gerhard Berger kann die Entscheidung von Mercedes, Valtteri Bottas von Williams abzuwerben anstatt seinen eigenen Nachwuchsfahrer Pascal Wehrlein zu verpflichten, nicht verstehen.

"Ich hätte Wehrlein genommen. Weil ich damit mein Nachwuchsprogramm unterstreiche", sagte Gerhard Berger im Interview mit auto motor und sport. "Wehrlein gab in diesem Programm ein überzeugendes Bild ab. Wie gut er wirklich ist, kann man sowieso erst sehen, wenn er in einem Top-Auto sitzt."

Berger, der erst im Sommer einen neuen 2-Jahresvertrag zwischen Mercedes und Nico Rosberg ausgehandelt hatte, hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass Mercedes sein eigenes Nachwuchsprogramm infrage stelle, wenn man sich gegen Pascal Wehrlein als Nachfolger des Weltmeisters im Team entscheide.

Gleichzeitig gibt er aber zu, dass "Wehrlein im Vergleich zu Bottas sicher ein Risiko", ist. "Vielleicht ist deshalb die gescheiteste Lösung nicht immer die nahe liegende und die richtige."

Er würde viel von dem Finnen halten, betonte der Österreicher, bezweifelt aber, dass er die richtige Cockpitbesetzung bei Mercedes ist. "Er ist schnell, ein guter Teamplayer, ein netter Kerl und hat die Chance verdient, sich zu beweisen."

"Auf der anderen Seite hat er sich von Massa nicht genügend abgesetzt um sich sagen zu können: Er ist der Richtige."

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Rennserien Formel 1
Fahrer Gerhard Berger , Valtteri Bottas , Pascal Wehrlein
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags bottas, formel 1, mercedes, nico rosberg, rücktritt, wehrlein