Berger über Mercedes-F1-Fahrer 2017: "Ich hätte Wehrlein genommen"

geteilte inhalte
kommentare
Berger über Mercedes-F1-Fahrer 2017:
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
13.01.2017, 10:40

Der ehemalige Formel-1-Fahrer und Teamchef Gerhard Berger kann die Entscheidung von Mercedes, Valtteri Bottas von Williams abzuwerben anstatt seinen eigenen Nachwuchsfahrer Pascal Wehrlein zu verpflichten, nicht verstehen.

Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1, Ersatzfahrer
Dr. Helmut Marko, Red Bull Motorsportchef mit Gerhard Berger und Flavio Briatore
Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1 W05, Testfahrer
Gerhard Berger mit Freundin Helene; Alain Prost (FRA)
Nico Rosberg, Gerhard Berger
Pascal Wehrlein, Mercedes AMG F1 W05, Testfahrer

"Ich hätte Wehrlein genommen. Weil ich damit mein Nachwuchsprogramm unterstreiche", sagte Gerhard Berger im Interview mit auto motor und sport. "Wehrlein gab in diesem Programm ein überzeugendes Bild ab. Wie gut er wirklich ist, kann man sowieso erst sehen, wenn er in einem Top-Auto sitzt."

Berger, der erst im Sommer einen neuen 2-Jahresvertrag zwischen Mercedes und Nico Rosberg ausgehandelt hatte, hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass Mercedes sein eigenes Nachwuchsprogramm infrage stelle, wenn man sich gegen Pascal Wehrlein als Nachfolger des Weltmeisters im Team entscheide.

Gleichzeitig gibt er aber zu, dass "Wehrlein im Vergleich zu Bottas sicher ein Risiko", ist. "Vielleicht ist deshalb die gescheiteste Lösung nicht immer die nahe liegende und die richtige."

Er würde viel von dem Finnen halten, betonte der Österreicher, bezweifelt aber, dass er die richtige Cockpitbesetzung bei Mercedes ist. "Er ist schnell, ein guter Teamplayer, ein netter Kerl und hat die Chance verdient, sich zu beweisen."

"Auf der anderen Seite hat er sich von Massa nicht genügend abgesetzt um sich sagen zu können: Er ist der Richtige."

Nächster Formel 1 Artikel
Martin Brundle: Herzinfarkt in Monaco, dann Pole-Position in Le Mans

Vorheriger Artikel

Martin Brundle: Herzinfarkt in Monaco, dann Pole-Position in Le Mans

Nächster Artikel

Heute vor 10 Jahren: Ferrari stellt Formel-1-Auto F2007 vor

Heute vor 10 Jahren: Ferrari stellt Formel-1-Auto F2007 vor
Kommentare laden