Bernie Ecclestone: Formel-1-Fahrer sind nur Marionetten ihrer Teams

Die öffentliche Kritik der Formel-1-Fahrer an ihrer Rennserie und den Regeln lässt Formel-1-Chef Bernie Ecclestone kalt. Er attestiert den Piloten vielmehr, lediglich Marionetten ihrer Teams zu sein.

„Sie können sagen, was sie wollen. Jeder hat schließlich eine Meinung. Aber die Fahrer alleine können nichts ausrichten“, meint Ecclestone. „Sie sagen ohnehin nur das, was die Teams ihnen auftragen. Weil sie denken, die Leute hören auf die Fahrer.“

Damit unterstellt Ecclestone den Piloten der Fahrergewerkschaft (GPDA), ihr öffentlicher Brief an die Formel-1-Verantwortlichen sei als eine von den Rennställen initiierte Kritik an der Rennserie zu verstehen.

 

Doch in diesem Punkt, so Ecclestone weiter, würde die Rechnung der Teams und ihrer Fahrer nicht aufgehen. Denn die Formel-1-Piloten würden über „keinerlei“ politische Macht verfügen, sagt Ecclestone. „Sie haben nur eine Meinung.“

Diese wiederum wollen die Fahrer frei äußern können, wie Ferrari-Pilot Sebastian Vettel erklärt. „Es ist klar, dass wir Fahrer nicht dazu da sind, die Regeln zu machen. In keinem Sport machen die Sportler die Regeln.“

„Wir wollen auch nicht diejenigen sein, die dem Sport sagen, wo es langzugehen hat. Unterm Strich fahren wir ja einfach nur die Autos. Aber das Qualifying in Australien hat gezeigt, dass etwas nicht stimmt“, meint Vettel.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Artikelsorte News