Bernie Ecclestone: Michael Schumacher würde Steiner zeigen, wo es langgeht

Bernie Ecclestone stellt sich hinter Mick Schumacher und kritisiert Haas-Teamchef Günther Steiner für dessen Umgang - Er wünscht sich Papa Michael zurück

Bernie Ecclestone: Michael Schumacher würde Steiner zeigen, wo es langgeht
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Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Haas-Teamchef Günther Steiner für den Umgang mit Mick Schumacher kritisiert und würde sich diesbezüglich die Präsenz von Vater Michael wünschen, der Steiner "zeigen würde, wo es langgeht".

Der Umgang zwischen Steiner und Schumacher war in den vergangenen Wochen ein großes Thema. Der Teamchef hatte den Deutschen nach diversen Unfällen erstmals öffentlich kritisiert und musste sich kritische Fragen gefallen lassen.

Die Kritik an Schumacher hält Ecclestone für kontraproduktiv, weil dieser selbst wisse, dass er nicht so gut performt, wie er sollte. "Er braucht keine Leute, die ihm das ständig sagen", betont Ecclestone im Interview mit 'RTL'. "Er braucht jemanden, der ihm hilft und ihn nicht zu viel kritisiert."

Der ehemalige Formel-1-Boss würde sich wünschen, dass es Vater Michael möglich wäre, bei den Rennen seines Sohnes dabei zu sein - einfach als Unterstützung und jemand, der Klartext redet: "Wenn Michael hier wäre, würde er Günther zeigen, wo es langgeht", ist sich der 91-Jährige sicher.

Aktuell sei Mick Schumacher aber in einer schwierigen Position, denn Ecclestone hält es für schwierig, dass es für ihn einen anderen Platz in der Formel 1 geben würde, sollte er das Team verärgern und rausgeworfen werden: "Er leidet also ein wenig und hofft, dass ihm jemand eine Chance gibt."

Mick Schumacher ist neben Nicholas Latifi der einzige Stammfahrer, der in der Saison 2022 noch keinen einzigen Punkt einfahren konnte. In Kanada hatte der Deutsche aber mit einem starken Qualifying und Platz sechs auf sich aufmerksam machen können, bevor er im Rennen in den Top 10 liegend mit einem Defekt ausschied.

Demgegenüber stehen aber auch einige große Unfälle wie im Qualifying von Saudi-Arabien und in Monaco, die dem Team eine Menge Geld gekostet haben. In Miami hatte Schumacher mögliche Punkte zudem durch eine Kollision mit Sebastian Vettel in der Schlussphase verschenkt.

Trotzdem glaubt Ecclestone daran, dass Schumacher die Fähigkeiten für die Formel 1 besitzt und würde ihn gerne einmal "in einem anderen Auto, einem wettkampffähigeren Auto" sehen. Sein Traum: "Ich würde ihn gerne in einem früheren Auto von Mercedes sehen. Das wäre schön."

Mit Bildmaterial von LAT.

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